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THROWDOWN - Vendetta

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Artist THROWDOWN
Title Vendetta
Homepage THROWDOWN
Label TRUSTKILL/ ROADRUNNER
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Wenn das renommierte Revolver-Magazin eine Band als „Die Zukunft des Metals“ bezeichnet, dann soll das schon was heißen. Doch genau diese Einschätzung ist für die Kalifornier zur Schwierigkeit geworden. Denn durch ihren schon auf „Haymaker“ sehr metal-orientierten Hardcore haben sich viele alte Fans von der Band abgewandt und in der Metal-Szene war man noch nicht angekommen. So hängt nun viel von „Vendetta“ ab. Und hier machen die Main-Leute Dom Macaluso und Dave Peters genau das, was eine wahre Hardcore/ Metal-Band tun muss. Sie geht ihren Weg. Und dieser Weg liegt weiterhin klar auf der Metalcore-Schiene.

So gibt man mit dem Opener „We will Rise“ gleich zu Beginn ein klares Statement ab. Da werden der kritischen „Szene-Polizei“ in diesem an HATEBREED erinnernden Knaller die Wörter „Can we rise? We will rise! Yeah, we will rise above the lies and move on!“ entgegen gebrüllt. Richtig so! Und dass man sich von niemandem was einreden lässt, zeigt man gleich anschließend mit dem PANTERA-lastigen „Speak the Truth“. Fette Riffs, viel Groove, einige richtige Mosh-Parts und eine richtig schön brutale Stimme von Dave Peters. Ein echter Clubhit dürfte „Burn“ werden. Dieser Track ist ein richtiges Groove-Monster irgendwo zwischen IN FLAMES und HATEBREED geworden. „The time has come for you to burn!“ Klasse. „Give my Life“ sollte dann im Pit nochmal für richtig Rotation (aber hoffentlich keine gebrochenen Knochen) sorgen. Dieser Song verfügt sogar über ein echtes Metal-Solo! Und so geht’s über die gesamten knapp 40 Min.. Treibende MetalCore-Songs, bei denen Fans von HATEBREED aber auch PANTERA einfach zugreifen müssen.

Etwas schleierhaft ist mir allerdings, warum die Jungens, wie viele andere, auf Kult-Producer Zeuss zurückgegriffen haben. Klar, der Typ macht einen ordentlichen Sound, doch dieser passt durch seine „dreckige“ Note eher zu richtigen Hardcore-Bands. Metal-lastige Acts wie eben auch THROWDOWN benötigen aber einen kräftigen Sound der Marke Rob Caggiono oder Andy Sneap. Das hätte der Platte noch die richtige Krone aufgesetzt!

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