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THROWDOWN - Venom & Tears

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Artist THROWDOWN
Title Venom & Tears
Homepage THROWDOWN
Label SPV/ TRUSTKILL
Leserbewertung
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„Heiligs Blechle!“ muss einem bei dieser Band entgleisen. Ich bin geneigt, der Zielgruppe kritiklose Lobesfanfaren über diesen Act aus Texas zu schicken, gäbe es nicht schon MACHINE HEAD bzw. wären PANTERA nicht schon Geschichte. Aber eins nach dem anderen.

THROWDOWN haben den harten Weg genommen über die DIY Hardcore Szene auf die Bühnen dieser Welt, Ok, zumindest USA: Ozzfest im Rahmen der Vans Warped Tour, Support für SOULFLY, LAMB OF GOD, AS I LAY DYING u.v.m. Gleichzeitig hat man sich hier einem Publikum präsentiert, welches Schwäche in Darbietung und Musikalität aufs Härteste bestraft. Sie konnten jedoch bestehen und zeigen mit ihrem Album „Venom & Tears“ auch warum. Dieses Werk ist stark verwurzelt in den 90igern, mit erdigem Sound und wuchtigen Riffs traditioneller Bands, über die Stimmgewalt eines Anselmos erhaben, versteht man kompromisslos auf die 12 zu rocken, allerdings, und das ist wohl das Schicksal von „V & T“, war das alles genauso schon einmal da. Der Titeltrack ist dabei, auch wenn man die Songnamen nicht mitliest, leicht auszumachen. Metal Klischees werden bedient, wo man kann („Kill, Suicide, Hell Yeah“), alles vor einem texanischen Hintergrund gesehen, sozusagen auf den Bush klopfend. Ganze Riffpartien scheinen einfach übernommen worden zu sein, um dann in alt bekannten Mustern loszupoltern („Godspeed“). Da ist leider gar nichts neu. Bisher ist das alles nur PANTERA, was man hier hört. Wäre diese Band nicht so überaus groß gewesen, könnte man THROWDOWN kopfschüttelnd die letzte Ölung erteilen. Trotzdem scheint alles irgendwie bestehen zu können, was schließlich und endlich wohl doch eine gewisse Credibility in einer sehr konservativen Szene aufzeigt.

Auch spricht ein gewisser Zeitfaktor für THROWDOWN. Acts, welche heute wieder in epischen Breiten und kompromisslos die Nackenmuskeln strapazieren, sich dabei aber nicht scheuen, ihre Wurzeln zu nennen, haben gerade auch von Newbies absoluten Zulauf. Während diese neu zu gewinnenden Fans das Vorgezeigte für neuwertig halten, kann der „alte Hase“ final auf Vorheriges verweisen.

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