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THULSA DOOM - Ambition Freedom

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Artist THULSA DOOM
Title Ambition Freedom
Homepage THULSA DOOM
Label DRABANT MUSIC
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Aus Norwegen stammt die fünfköpfige Kapelle, die sich 1999 nach dem Magier aus „Conan der Barbar“ benannt hat. Wer im Low-Fantasy-Genre bewandert ist, wird jetzt sofort ‚Thulsa Doom‘ rufen und ja, genau so heißt die Combo von Papa Doom (Gesang), Angelov Doom (Bass), Fast Winston Doom (Drums) sowie El Doom und Doom Perignon (beide Gitarre & Gesang). THULSA DOOM agieren immer noch in Originalbesetzung und nachdem zwischen 2003 und 2018 ziemliche Funkstille herrschte, hat das Quintett vor drei Jahren mit „A Keen Eye For The Obvious“ ein gelungenes Comeback inklusive europaweiter Konzerte hingelegt. Die Jungs bekamen Lust auf mehr und legen jetzt mit „Ambition Freedom“ nach.

Die Nordmannen gehen mit der aktuellen Langrille den eingeschlagenen Weg aus Heavy-, Stoner- und Classic-Rock sowie einer Spur Jazz weiter. Die Jungs starten mit dem knackigen „Endless, Unless“ in Seventies-Weiten und auch das treibende „Man With Ambition“ fühlt sich in diesem Jahrzehnt wohl, ehe „Die Like An Aviator“ mich zu Beginn einen Moment an die schwedischen Kollegen von EUROPE denken lässt. Dieser Eindruck wird jedoch umgehend durch angejazztes Gefrickel wieder revidiert und kehrt erst im hymnischen Refrain zurück. Eighties Glam Metal steht auch nicht wirklich auf dem Zettel des Fünfers aus Oslo. Die Jungs bringen eher eine gewisse Vertracktheit in den Sound, der im Falle von „Easy, Lord“ auch mal ein wenig entschleunigt ausfallen kann. Das straighte „All The Other Records“ gibt dann jedoch umgehend wieder Gas, bevor das vertrackte „Cruxifixion Nails“ die Langäxte von der Leine lässt und das orgelige „Parade of The Obese“ einen Hauch Dramatik ins Geschehen bringt. Bleibt noch das stürmische „Locked In On a Behaviour“, mit dem der Reigen rhythmusbetont endet.

Bands wie THIN LIZZY, DEEP PURPLE, KISS, KING CRIMSON, LYNYRD SKYNYRD oder auch BOB DYLAN haben deutliche Spuren bei THULSA DOOM hinterlassen. „Ambition Freedom“ ist dabei gleichwohl absolut zeitgemäß und durchaus auch eine Weiterentwicklung. Neue Einflüsse sind hörbar und vielleicht auch wegweisend, in jedem Fall lohnt es sich, den Herrschaften Gehör zu schenken!

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