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THULSA DOOM - A Keen Eye For The Obvious

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Artist THULSA DOOM
Title A Keen Eye For The Obvious
Homepage THULSA DOOM
Label DUPLEX RECORDS
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

THULSA DOOM könnte dem geneigten Leser aus zwei Gründen etwas sagen. Erstens heißt der Zauberer in „Conan der Barbar“ so, zweitens gibt s eine Band aus dem hohen Norden, die eben diesen Namen trägt. Nun bin ich in der Filmografie von Arnold Schwarzenegger schon mal alles andere als sattelfest und muss zudem gestehen, dass mir das Low-Fantasy-Genre mit seinen Schwert- und Magie-Kintopps ziemlich fern ist. Was soll ich also von einer Band halten, die sich ausgerechnet THULSA DOOM nennt?

Höre ich doch einfach mal ganz voreingenommen in „A Keen Eye For The Obvious“ rein. Der Silberling ist das erste Album der Nordmannen seit immerhin zwölf Jahren und offeriert Stoner Rock, verbrämt mit Classic Rock und einer Spur Jazz. Bisweilen erinnert der Sound damit an die Landsmänner von MOTORPSYCHO, während mit einem Track wie „Consider Me“ gar poppige Versatzstücke aufblitzen. Wer sich hier angesprochen fühlt, dürfte beim verqueren „Quest of Fire“ möglicherweise etwas überfordert sein, am besten sind die Jungs um Mastermind El Doom aka Ole Petter Andreassen aber meines Erachtens eh, wenn sie es wie mit dem druckvollen „Eloquent Profanity“, beim fetten „Magazine“ oder dem finalen Ausputzer „Baby, Hate It“ richtig krachen lassen.

Wie gesagt, ich kannte beide THULSA-DOOM-Varianten nicht, bin mir aber sicher, dass mir die norwegische Darreichungsform deutlich besser gefällt. Mit „A Keen Eye For The Obvious” geht’s auf einen wilden Ritt durch die Jahrzehnte und Genre, den die Jungs locker meistern. Dass sich Kollege Andreassen in den letzten Jahren als Produzent beispielweise mit Bands wie MAYHEM, GLUCIFER, HURRA TORPEDO, THE WONDERFOOLS und LONELY KAMEL beschäftigt hat, dürfte ebenso seinen Niederschlag gefunden haben und schadet in keiner Weise.

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