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TIME REQUIEM - Optical Illusion

VN:F [1.9.22_1171]
Artist TIME REQUIEM
Title Optical Illusion
Homepage TIME REQUIEM
Label REGAIN RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Mit „Optical Illusion“ legt Tastenmagiker Richard Andersson mit seiner Band TIME REQUIEM die 3.Full-length vor. Verstärkt wird man von Ex-Malmsteen-Vokalist Goran Edman, und da das Ganze auch noch passend Neoclassical Elite Metal (hä?) betitelt ist, qualmt und dudelt hier an allen Ecken uns-Yngwie aus den Boxen.

Da ist allein im rasanten Opener „Sin to Sin“ mehr Keyboard-Gewichse als auf einer ganzen CREMATORY-Scheibe zusammen! Wer ein Faible für Bombast-orientiertes Gedudel hat, der wird hellauf begeistert sein. Allen Anderen wird das Ganze, mit der glockenhellen Stimme Gorans versehen, spätestens nach 2 Minuten auf den Zeiger gehen. Im weiteren Verlauf („The Talisman“ oder auch der 7-minütige Titeltrack) muss man auch einfach mal wieder ganz schwer DREAM THEATER hernehmen. Handwerklich sind die Herren genauso versiert, allerdings verirrt man sich manchmal im technischen Dschungel und lässt dabei flüssiges Songwriting vermissen. RHAPSODY dürfen hier auch nicht fehlen als Vergleich, die ja zu den absoluten Dudel-Königen zählen. Das ist alles perfekt zusammengestrickt und ausgeführt sowie amtlich produziert, aber irgendwie fehlt einem das zündende Etwas, die Seele in den Kompositionen. Auf der schönen Halb-Ballade „Ocean Wings“ taucht davon zu Beginn eine ganze Menge auf, und Goran beweist, dass er auch mal etwas tiefer singen kann, aber nach 1:30 verfällt der Song auch wieder in stereotypes Doubelbassgepumpe mit fliegendem Keyboard und Mikrogekreische. Wohlwollend ausbrechen tut dann endlich mal das dramatisch beginnende „Creator in Time“, welches komplett im Midtempo dahinschwebt. Auch bei dem folgenden „Miracle Man“ stampft man schön sachte dahin, vielleicht hätte man die Tracks etwas anders anordnen sollen!

Der letzte Track der Promo (das Album soll laut Aufdruck wohl noch einen Song mehr haben) „Sphere of Fantasy“ gibt dann wieder mehr Gas, und segelt im HAMMERFALL-Fahrwasser durch die Ziellinie. Für Fans obengenannter Kapellen, sowie Liebhaber instrumentalbesessenen PowerProgMetals.

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