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TO SEPARATE THE FLESH FROM THE BONES - For those about to rot

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Artist TO SEPARATE THE FLESH FROM THE BONES
Title For those about to rot
Homepage TO SEPARATE THE FLESH FROM THE BONES
Label SPIKEFARM
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In der Kürze liegt die Würze, das ist schon Alfred Biolek bekannt, ob er aber mit 9 Minuten Gourmet-Grindcore zufrieden wäre, wollte er in einer eigens anberaumten Pressekonferenz nicht zum besten geben. Kruder Bandname, entsprechend krude Domain, verweste Leichen als Bandphotos und Songtitel aus dem Splatter-Handbuch sind die Zutaten dieses finnischen Three-Pieces, welches gerüchteweise aus Bandmembern von AMORPHIS und H.I.M. zusammengesetzt sein soll. Und es stimmt! Die drei Partners-in-crime sind Pasi Koskinen (als “Herr Arschstein”) und Niclas Etelävuori (als “Rot Wailer”) von AMORPHIS sowie Kaasu (als “Pus Sypope”) von den Liebesmetallern. Der dargebotene Sound hat allerdings nicht wirklich etwas mit ihren Stammformationen zu tun, lediglich dieselben Instrumente werden benutzt.

10 Songs mit Titeln wie „Genital Massacre“ oder „Fistfucked `til Death“, die man wahlweise witzig oder lächerlich finden mag, rotieren auf diesem Silberling. Und das in der Tradition bekannter Acts wie alte NAPALM DEATH, TERRORIZER usw., wenngleich man doch erstaunlich nachvollziehbar zur Sache geht. Dazu trägt der ziemlich „crunchige“ Gitarrensound bei und die nicht völlig nach Klospülung riechende Stimme. Irgendwie recht unterhaltsam das ganze, langweilig kann es in so kurzer Zeit ja auch kaum werden. Demnächst will man sowohl live operieren (im wahrsten Sinne des Wortes!) wie auch einen Longplayer nachschieben, der geht dann 16 Minuten. Ob sich der Spaß dann schon totgegrinded hat oder doch Substanz hinter dem Projekt steht, wird man sehen. Für 7 Euro kann man der Band/ dem Label zumindest keine Abzocke vorwerfen. Grind on, Crustfuckers!

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