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TOWN OF SAINTS - Something To Fight With

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Artist TOWN OF SAINTS
Title Something To Fight With
Homepage TOWN OF SAINTS
Label SNOWSTAR RECORDS
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Zwar hat die niederländisch/ finnische Combo TOWN OF SAINTS ihren Wohnsitz in Groningen, aber eigentlich befinden sich Harmen Ridderbos (Vocals & Gitarre); Heta Salkolahti (Violine & Gesang) und Drummer Sietse Ros doch die meiste Zeit des Jahres im Tourbus. Irgendwann hat das Trio jedoch nach zwei selbst veröffentlichten EPs auch noch Zeit gefunden, für das Debütalbum „Something To Fight With“ ins Studio zu gehen und so präsentiert der Indie-Folk-Dreier jetzt seine erste Full Length mit insgesamt elf Tracks den Fans von ARCADE FIRE, LOCAL NATIVES oder auch FLEET FOXES.

„Stand Up“ heißt des da am Anfang mit reichlich Gefiedel und Spielfreude, ehe „Trapped Under Ice“ gut gelaunt und rhythmusbetont fortsetzt. „Direction“ schlägt derweil leisere Töne an, die schließlich in einem dramatisch anmutenden Finale münden und vom fröhlich schrammelnden „Euphrates“ abgelöst werden. „Going Back In Time“ verlegt sich stattdessen wieder auf nachdenkliche Klänge, bei denen Harmens Vocals im zarten Gesang der Finnin Begleitung finden, die bald darauf ihrer Geige wieder erbauliche Melodien entlockt, mit denen auch Tempo und Stimmung an Fahrt gewinnen. Im Sinne des steten Wechsels offeriert „Dress Up Night“ schwermütig-vertrackte Klänge, bevor das einladende „Easier On Paper“ mit gemischtgeschlechtlichen Stimmen und feiner Instrumentierung gefällt. Druckvoll und ungewohnt krachend erweitert der Titelsong „Something To Fight With“ den bunten Reigen, dem mit „New Skins“ eine weitere federleichte Feelgood-Nummer zur Seite gestellt wird. „Stand Up – Part II“ verkünden TOWN OF SAINTS am Ende abermals unter Zuhilfenahme der Geige und gut dosiertem Pathos.

Auf „Something To Fight With“ treffen traditionelle Folk-Sounds auf Indie-Rock-Elemente und gehen dank des Könnens von TOWN OF SAINTS eine hörenswerte Koalition ein. Hier gibt’s genügend Musik fürs Herz, dunkle Melancholie paart sich mit strahlender Hoffnung und gelegentlich darf auch mal ausgelassen getanzt werden.

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