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TRANSILVANIAN BEAT CLUB - Das Leben soll doch schön sein…

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Artist TRANSILVANIAN BEAT CLUB
Title Das Leben soll doch schön sein…
Homepage TRANSILVANIAN BEAT CLUB
Label MASSACRE RECORDS
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Wie wir alle wissen, warten die schönsten Überraschungen immer am Jahresende auf uns! Dies dachten sich sicherlich auch Mastermind Yantit (EISREGEN, EWIGHEIM) und Theresa (ex EISREGEN). Nach dem erfolgreichen Debüt „Willkommen im Club“ (aus dem Jahre 2006), warten die beiden Thüringer nun im November mit ihrem neuen Album „Das Leben soll doch schön sein…“ auf. Wie bereits beim Vorgänger beinhaltet auch dieses Werk 10 Stücke mit einer Gesamtlaufzeit von 56 Minuten. Auch hier haben sie sich wieder tatkräftige Unterstützung geholt: „Blutknecht“ (bass), „Fr. Dr. Franzenstein“ (drums), „Jakowar Sekurita“ (Trompete) und ein gewisse „DF“ an der Orgel. Allesamt Musiker mit Live- Erfahrungen in diversen Projekten.

Die Ähnlichkeiten zu EISREGEN und EWIGHEIM sind wiederum nicht zu leugnen, dennoch hat sich der TBC gerade durch seine Live-Auftritte behaupten können und ist es ganz einfach wert, als eigenständiges Projekt betrachtet zu werden. Auch hier fließen wieder unterschiedliche Musikstile ein, wie etwa Rock ’n’ Roll, Black Metal und etwas Punk. Lyrisch werden, neben den diversen Vorteilen, Wodka an die Frau bzw. den Mann zu bringen, Themen wie Spukgestalten, besoffene Bauern und Blutsauger aber auch der Tod und seine Nebenwirkungen „berücksichtigt“. Dennoch sollte man das Ganze nicht zu ernst betrachten, sondern an erster Stelle ein Augenzwinkern dafür übrig haben. Denn der Spaß der Musiker steht ganz vorne an und dieser wird auch an die Hörer vermittelt. Gesanglich ist Yantit ein Meisterwerk gelungen, denn durch seine ausdrucksstarke Stimme, die Kombination von Höhen und Tiefen, wird einem ein Schauer über den Rücken gejagt und es bereitet enormen Spaß, seinen Usführungen zu lauschen. Bandhymnen wie „Road to Transilvaningen Hell“, der Opener/ Titelrack oder die „Ballade von Pavel dem Säufer“ (mein absolutes Lieblingslied!) überzeugen sowohl textlich wie musikalisch. Die Lyrics sind, laut Aussage der Band, ernster geworden und bilden den perfekten Einklang zu der düsteren, zum Teil auch schwermütigen musikalischen Aufmachung. Das Ende birgt wieder eine Überraschung für die Fans: Wie bereits beim Vorgänger befindet sich auch hier eine Coverversion (diesmal sogar aus „eigenem Hause“): Die Bearbeitung des EWIGHEIM-Originals „Der Bauer im Ruin“ bildet den perfekten Abschluss und rundet die Reise „durch den Tod“ vollends ab.

Wer von den Alben nicht genug bekommen kann, sollte sich die Live-Konzerte ebenso nicht entgehen lassen. Wer Spaß haben will, ist bei TBC bestens aufgehoben. Also: Prost, auf ein neues spannendes Jahr!!!

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