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TRAPJAW - Terror Divine

VN:F [1.9.22_1171]
Artist TRAPJAW
Title Terror Divine
Homepage TRAPJAW
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (2 Bewertungen)

Die Bielefelder TRAPJAW machen auch schon seit geraumer Zeit die Gegend unsicher. Mittlerweile ist man beim extremen Death (weniger Thrash) Metal angekommen und blastet im extrem fixen Opener „Culture of Plastic Souls“ derbe rum, vergisst darüber aber nicht die feinen (KREATOR-like) Melodien. Noch rabiater knüppelt der Titeltrack aus den Boxen, wobei die Snare einfach zu laut scheppert. Ansonsten bollerts ordentlich, schon quasi KRISIUN/ VADER-Liga!

Nach einem kurzen Instrumental qualmt wieder die Doublebass, allerdings nicht permanent. „Relativity of the I“ entwickelt fetten Groove mit BEHEMOTH-Schlagseite, geiles Geschoss. Etliche Tracks sind mit um die 6 Minuten („Generation Buk“ hat gar über 8!) aber einfach etwas zu lang geraten. Die gut 55 Minuten lange Scheibe wird zwar immer wieder durch kurze, feine Instrumentals aufgelockert, aber auf die Dauer wird´s doch etwas eintönig. 35 Minuten würden (zumindest mir) das Ganze kompakter erschallen lassen und auch vollkommen ausreichen.

Das treffend betitelte „Monothony“ schlürft dann zum Schluß auch über 7 Minuten lang aus den Boxen und zeigt, dass schieres Geknüppel im Hause TRAPJAW nicht alles ist. Geiler Schlußpunkt unter diese gute extrem-Death-Scheibe aus heimischen Gefilden. Wem obige Kommandos zusagen, der sollte hier mal schleunigst reinhören!

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