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TRIMONIUM - Son of a Blizzard

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Artist TRIMONIUM
Title Son of a Blizzard
Homepage TRIMONIUM
Label EINHEIT PRODUKTIONEN
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Manchmal fällt es mir als Schreiber schwer, eine Rezi zu verfassen. Irgendwann schneit einem eine Scheibe ins Haus, die man richtig gut findet, aber irgendwie fehlen die Worte, das exakt zu beschreiben, und ein Text mit dem Inhalt „Klasse CD“ ist wohl doch recht (zu) kurz. Genau dieses Problem bescherten mir TRIMONIUM mit ihrem neuen Werk. Die 1998 gegründete Band hat sich bisher schon einen guten Namen in der Szene gemacht und auch mit namhaften Kollegen die Bühne geteilt. Nun präsentieren sie einen weiteren – ihren 3. Meilenstein in ihrer Geschichte und werden abermals ihrem Ruf als „Senkrechtstarter“ gerecht.

„Son of a Blizzard“ ist (wie auch seine Vorgänger) eine rüde Mischung aus Pagan-, Black- und Thrash Metal. Melodischer denn je und mit einem recht eigenwilligen Vortrag am Mikro. Teutonic singt weniger, er spricht einfach äußerst melodisch seine Texte mit kehliger Stimme. Das verleiht den Songs einen besonderen Charme. Flotte Schlagzeugattacken, vielseitiges Spiel an den Saiten und teilweise leicht bombastisch anmutende Synthesizer-Parts wissen ebenfalls zu überzeugen. „Mirrors Ball“ leitet das Kampfgeschrei ein und klingt spartanisch und ruhig. Jedoch knallt der nun folgende Titel und Namensgeber schon heftiger los und zeigt erstmal die genannte Vortragsweise am Mikro. Nach einiger Zeit merkt man hier und auch bei den nachfolgenden Kompositionen, dass sich die Stücke während ihrer Spielzeit teilweise drastisch ändern. Mal hämmern sie schnell los, gehen in schöne Soli über, hören sich gar an wie ein komplett neues Stück. Das erzeugt Abwechslung bei den Kriegerhymnen und lässt so nie Langeweile aufkommen. Dies wird durch eine saubere wenn auch für meinen Geschmack etwas drucklose Produktion ergänzt. Dennoch sind alle Instrumente sowie der Sänger gut zu hören.

Für alle Fans vorheriger Werke TRIMONIUMs sei diese CD wärmsten empfohlen. Klanglich als auch inhaltlich weiß die Band einmal mehr zu überzeugen und liefert so einen Silberling, der sich doch öfters im CD-Player wieder findet.

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