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TRIPTONUS - Soundless Voice

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Artist TRIPTONUS
Title Soundless Voice
Homepage TRIPTONUS
Label TRIPTONUS RECORDS
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Das Kollektiv TRIPTONUS wurde im Frühjahr 2012 gegründet und ist in Wien und Linz ansässig. Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Wavedrum und Djembe bilden das instrumentale Gerüst des Sounds, der aus Psychedelic Rock, Metal, Jazz, Stoner, Welt- und Experimentalmusik besteht. „Soundless Voice“ ist das dritte Album der Österreicher und wurde bereits 2019 in der Audiomanufaktur Wien aufgenommen. Corona führte dazu, dass die Platte erst jetzt veröffentlicht wird. Neben dem klassischen Mix aus Rock und Percussion haben sich TRIPTONUS Gäste hinzugeholt und so hört man auch Violinen und Keys. Außerdem komplettieren Hackbrett, Didgeridoo, Frying Pans und Shakers die Liste der Instrumente, die den besonderen Sound der Band ausmachen, die im Übrigen auf Vocals verzichtet.

So startet die Platte mit „Ikaros“ zunächst eher verträumt, nimmt dann jedoch Fahrt auf und spätestens mit dem nachfolgenden „B’har (Ocean)“, das mit Digderidoo-Klängen beginnt, macht das Sextett klar, dass sie sich auch auf druckvolle, rockige Sounds mit psychedelischen Momenten verstehen. „Myzel“ übernimmt mit tiefenentspannten Tonfolgen, die dazu angetan sind, den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen, bevor sich das geheimnisvolle „Tourwreck“ auf Perkussion fokussiert und einen reizvollen Kontrast zur ebenfalls adaptierten Violine bildet. Das drängende „Mouja (Wave)“ fällt hingegen deutlich frickeliger und experimenteller aus, ehe „Telperion“ erneut in dezent psychedelischen Untiefen mäandert. „Suchtdruck“ schließt sich mit lärmenden Jazz-Dissonanzen an, wohingegen der Titeltrack „Soundless Voice“ nur auf den ersten Blick einen Gang zurückschaltet und in der Folge nochmals die ganze Bandbreite des Triptonus-Sounds offenbart. Bleibt noch der smoothe „Abspann (Des Bors)“, mit dem TRIPTONUS nochmals in jazzigen Gefilden unterwegs sind.

Macht in Gänze einen abwechslungsreichen Trip durch die verschiedenen Genres, der in sich stimmig ist und die stilistische Bandbreite des TRIPTONUS-Sounds unterstreicht. Gesang vermisst man dabei auf „Soundless Voice“ zu keinem Zeitpunkt und das sechsteilige Artwork, das von Andrei Puica (Kape Illustrations) illustriert wurde, stellt den finalen Teil einer Trilogie dar, die in den vorherigen Alben visuell entwickelt wurde.

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