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TRIPTYKON - Eparistea Daimones

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Artist TRIPTYKON
Title Eparistea Daimones
Homepage TRIPTYKON
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.0/10 (3 Bewertungen)

Eine Neverending Story, die Geschichte des Tom Gabriel Fischer: Mit HELLHAMMER und den frühen CELTIC FROST zum Innovator des Genres Black Metal gewachsen, mit letzteren ein eindrucksvolles Comeback mit “Monotheist” kreiert und diese wohl mit legendärste Metal-Band überhaupt während der Schaffensphase des Nachfolge-Albums durch seinen Ausstieg wohl dieses Mal endgültig zu Grabe getragen. Doch der Spirit von CELTIC FROST lebt weiterhin. Nicht nur in den zahlreichen, von CF beeinflussten Bands, sondern jetzt auch in TRIPTYKON, dem anfangs Neben- nun Nachfolge-Projekt, welches mit „Eparistea Daimones“ das Erbe der legendären Band aus der Schweiz antreten soll. Und Mr. Fischer hat eigentlich alles getan, was machbar und wohl auch nötig ist. Mit V. Santura (DARK FORTESS) den CELTIC FROST-Live Gitarristen ins Boot geholt, das Artwork von niemand geringerem als HR Giger gestalten und das Bandphoto von Vincent Castiglia mit dessen eigenem Blut malen lassen. Was nun noch fehlt, ist der Sound, und wer „Monotheist“ kennt, weiß dass Mr. Fischer auch da nichts dem Zufall überlässt.

So setzt „Eparistea Daimones“ da an, wo „Monotheist“ aufhört. Schwere, hypnotisch-walzende Passagen, düsterste Atmosphäre, bedrückende Melodien und eindringliche Vocals gehen mit brutalen Riffs, heftigen Drum-Salven und gnadenlos „fiesen“ Gesängen eine Symbiose ein, wie sie nur ein Tom „Warrior“ Fischer erzeugen kann. Dieses Album ist nicht nur Black Metal, Death Metal, Doom Metal… dieses Album ist einfach die pure Schwärze. Dunkler geht es nicht, schwerer geht es nicht, zerstörerischer geht es nicht, eindrucksvoller geht es nicht. „Goetia“ lockt einen pumpend in das Herz der Finsternis, das melancholisch-nachdenkliche „In Shrouds decayed“ öffnet das Tor zur Verzweiflung, „A Thousand Lies“ reisst einem gnadenlos das Innere heraus und anhand „My Pain“ betrachtet man sein nach aussen gekehrtes Inneres, überlegt, ob man überhaupt eine Chance hatte… und wird dann von einer beschwinglichen Frauenstimme in die Unendlichkeit geleitet…

Dieses Album ist massiv, wuchtig und vor allem stärker ausgefallen, als ich und wohl auch viele viele Fans zu glauben bzw. hoffen gewagt haben. Doch spätestens jetzt sollte wohl klar sein, dass Tom Gabriel Fischer nicht nur einer der eigensten Perönlichkeiten im Metal ist, sondern weiterhin auch einer der Genialsten!

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