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TRIPTYKON - Melana Chasmata

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Artist TRIPTYKON
Title Melana Chasmata
Homepage TRIPTYKON
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Mr. Thomas Gabriel Fischer, besser bekannt als Tom Warrior, ist definitiv eine außergewöhnliche Persönlichkeit des Metal-Genress! Bei seiner Laufbahn ist es eigentlich schon fast verwunderlich, dass der Mann noch so auf der Höhe ist, aber wenn den Schweizer eines besonders auszeichnet, ist es sicherlich seine Disziplin. Dennoch oder gerade deswegen hatte ich über die 4 Jahre nach dem herausragenden „Eparistera Daimones“-Album den Eindruck, dass nach HELLHAMMER und CELTIC FROST sein Nachfolge-Projekt TRIPTYKON eine Art Abschluss ist und der Warrior damit seinen Frieden gefunden hat.

Das kantige, energische „Tree Of Suffocating Souls“ spricht da aber schon zu Beginn von „Melana Chasmata“ eine ganz andere Sprache. Die brachialen Riffings, das kantige Drumming und die sehr energischen Vocal-Lines machen deutlich, dass im Warrior noch immer einiges zu brodeln scheint und sein neuer Seelenverwandter V. Santura (Gitarre, DARK FORTRESS) ihn hörbar anzutreiben scheint! Bekannterweise verarbeitet die Schweizer Legende seine Inspirationen aber nicht nur in brutalen Tunes wie eben den Opener, sondern auch gerne in verdammt düsteren! Extrem starke Beispiele dafür sind einmal das hypnotische „Boleskine House“, das mit entsprechenden Drums, wummernden Bass-Lines, beschwörenden Vocals von Warrior und Bassistin Vanja aufwartet und einen dann mit massiven Riff- und Scream-Ausbrüchen aus der Trance reißt. Stark! „In the Sleep of Death“ wird mit seinen getragenen Melodien und den sehr leidenden wie auch wütenden Vocal-Kontrasten jeden Doom-Fan glücklich machen! Besonders herausragend präsentiert sich dann allerdings „Aurorae“, welches deutlich im klassischen Gothic Rock angesiedelt ist, langsam beginnt, sich schwerfällig aufbaut und dann zum Ende des Songs wuchtig entlädt! Wahnsinn!

Generell ist „Melana Chasmata“ recht doomig ausgefallen und offenbart eine zwar nicht nachdenklichere Seite als sonst, sondern eher eine gefasstere, weniger wütende. So gibt es zwar mit dem erwähnten Opener und „Altar of Deceit“ wieder richtige Kanten, aber ansonsten herrschen zutiefst düstere, schleppende und getragene Songs vor. Die wuchten sich dafür umso energischer, tiefgehender und packender durch die Boxen und erzeugen dadurch eine mind. gleiche, wenn noch stärker beklemmende und schwarze Atmosphäre. Eine, die eigentlich nur ein Tom Warrior kreieren kann!

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