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TRIVIUM - In Waves

VN:F [1.9.22_1171]
Artist TRIVIUM
Title In Waves
Homepage TRIVIUM
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.7/10 (3 Bewertungen)

Nach dem Triumphzug der letzten Alben “Ascendancy”, “The Crusade” und “Shogun” war eigentlich vorauszusehen, dass dies alles TRIVIUM nicht unberührt lassen würde. Einige Monate Pause, eine neue/ alte Kurzhaar-Frisur von Chef Matt Heafy und mit Nick Augusto ein neuer Mann an den Drums… alles bereit für ein Album, das genau das präsentiert, wofür TRIVIUM steht! Die Amis konzentrieren sich auf das, was die Fans lieben und von ihnen verlangen: Nämlich eine Mischung aus knallhartem, klassischem Metal, drückendem Modern-Groove und schon fast unverschämt frechen/ poppigen Refrains!

Alleine schon der Opener und Titelsong knallt in bester FEAR FACTORY-Manier nach vorne und lässt aus dem Nichts einen melodischen Refrain, bei dem man mit dem klassischen Kontrast aus klaren Vocals und energischen Shouts aufwartet, in den Song krachen. Ein klasse Solo dazugemischt und fertig ist eine Single, die so einfach wie wirkungsvoll ist! „Inception of the End“ treibt dann aber gleich alle Ausverkaufs-Gedanken weg, beweist dieser Track wiedereinmal, dass man sowohl einen melodischen Refrain einbauen und dennoch brachial thrashen kann… DAS sind TRIVIUM und DAS waren TRIVIUM schon immer! „Dusk Dismantled“ schlägt mit einer düsteren Atmosphäre auf, die Vocals werden eine Ecke brutaler und auch die Riffs haben eine deutliche Death-Schlagseite verpasst bekommen! Das entspricht doch eher dem, was man von dem an sich recht düsteren Artwork her hätte erwarten können! Angesichts des Titels „Black“ überraschen TRIVIUM dann eher mit einem kompakt-melodischen Groover plus verstärktem Modern Metal-Einschlag, der das alles gar nicht mehr so „black“ klingen lässt. Aber auch hier brilliert die Axt-Fraktion wieder mit imposanten Soli! In der zweiten Hälfte des Albums folgen dann eine Reihe typischer TRIVIUM-Tracks, die weiterhin eine starke Mischung aus Druck, Groove und Melodie bieten und ebenso spielerisch richtig zeigen, wo der Hammer hängt. Nur das Songwriting packt nicht mehr so wie zu Beginn. Verwunderlich mag sein, dass es bis dahin keinerlei Balladen auf „In Waves“ zu finden gibt. Das holt Matt Heafy am Ende mit „Of All These Yesterdays“ nach. Gefühlvolle Melodie, seichte Vocals und der Song steigert sich klassisch hin zu einem mitreissenden Ohrwurm-Refrain und einem weiteren gekonnten Solo…

Keine Frage, TRIVIUM manifestieren ihren Status mit Nachdruck und lassen keinen Zweifel an ihren Fähigkeiten aufkommen. Allerdings hat auch dieses Album, wie schon „Shogun“ und „the Crusade“, trotz aller Qualitäten keine Chance an „Ascendancy“ heranzukommen. Denn nach diesem Durchbruch hat es kein Output dieser Band wieder geschafft, von Anfang bis Ende ausnahmslos Knaller-Songs zu bieten. Nah dran sind sie allerdings jedes Mal wieder. Und das soll eine Band erstmal von sich behaupten können.

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