Band Filter

TWICE A MAN - Presence

VN:F [1.9.22_1171]
Artist TWICE A MAN
Title Presence
Homepage TWICE A MAN
Label AD INEXPLORATA
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.5/10 (2 Bewertungen)

Daheim in Schweden kennt man TWICE A MAN bereits seit 1981. Hierzulande nahm man von den Synthie-Poppern erstmals mit ihrem 1988er Album „Driftwood“ Kenntnis. Längere Zeit war es still um die Herren Dan Söderqvist, Karl Gasleben und Jocke Söderqvist, doch das änderte sich 2014, als das Trio anlässlich des 30-jährigen Veröffentlichungsjubiläums von „From A Northern Shore“ wieder gemeinsam auf der Bühne stand. Man machte auch im Folgenden wieder gemeinsame Sache und so ist zwischenzeitlich der Silberling „Presence“ in die Plattenläden gekommen.

Die neun Songs des jüngsten Studio-Outputs beschäftigen sich mit den aktuellen Problemen, die den Erdball umtreiben und da verwundert es nicht, dass die Synthie-Klänge ziemlich düster ausgefallen sind. Etwa beim geheimnisvollen Opener „A Time of Terror“, der vom dunkel pumpenden „Here Comes The Rain“ abgelöst wird. „A World Is Gone“ übernimmt mit trippigen Sounds in Slow Motion, bevor das pumpende „Black“ ebenso wie „Lines“ auf den Dancefloor bittet. Wabernde Synthie-Flächen umgarnen schließlich des Hörers Ohr beim ruhig fließenden Titeltrack „Presence“, wohingegen „Kick The Earthdrum“ mit einem gerüttelt Maß an Drama antritt. Dezentes Wummern und gemäßigtes Tempo zeichnen derweil „Universal Stream“ aus, ehe das zutiefst melancholische „High In The Clouds“ ein letztes Mal in Ohr und Bein geht.

Keine Frage, TWICE A MAN bleiben auch auf „Presence“ dem unterkühlten Synthie-Pop treu. Darauf verstehen sich die Skandinavier auch im 34. Jahr ihres Bestehens ganz hervorragend und wem die Keyboards gar nicht schwermütig genug sein können, ist bei den Herrschaften bestens aufgehoben.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu TWICE A MAN