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U.D.O. - Dominator

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Artist U.D.O.
Title Dominator
Homepage U.D.O.
Label AFM RECORDS
Leserbewertung
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8.3/10 (26 Bewertungen)

Uns Udo haut ja momentan quasi schon fast im Minutentakt neues Zeug raus, was seine zahlreichen Fans natürlich erfreut. Jetzt liegt also schon das nächste Studiowerk vor mit „Dominator“ und das bietet wieder Teutonenstahl auf höchstem Niveau!

Allerdings tönt schon der fette Opener „The Boogeyman“ düsterer und vor allem härter, als man in der Vergangenheit war. Eine dunkle Power Metal-Rakete mit der U.D.O.-eigenen Melodie im geilen Refrain. Hammereinstieg! Die Band erkennst Du unter allen anderen heraus, nicht nur wegen der einmaligen Stimme. Der folgende Titeltrack kann schon fast als Thrash Metal durchgehen, brettharter Power Metal der sich mit seinem sägenden Riffing sofort in den Eingeweiden festsetzt. Der Chorus frisst sich ins Hirn, einer der geilsten Tracks, den die Herren in den letzten Jahren zusammengeschraubt haben! Da rotiert die Rübe und man hört die Meuten vor den Bühnen dieser Welt schon förmlich „Dominator“ brüllen. KILLER! Zu dem ruhigeren „Black and White“ gibt es ja schon den leckeren Clip zu sehen, ein typischer ACCEPT-Stampfer, der jeden Altfan ausflippen lassen wird. „Infected“ dürfte bekannt sein, die limitierte Vorab-Single war ja in Windeseile ausverkauft. Catchy Uptempoknaller. „Heavy Metal Heaven“ ist nicht nur vom Titel her recht plakativ, der Song tönt mir etwas zu arg nach pathetischen neueren MANOWAR-Stampfern und kann beileibe nicht mit den ersten 4 Songs mithalten. Auch der gute Midtempo-Groover „Doom Ride“ und die schöne Halb-Ballade „Stillness of Time“ erreichen nicht ganz das hohe Niveau der ersten Albumhälfte. „Devils Rendevouz“ bezeichne ich mal als Ausfall, den man höchstens als Maxi-B-Seite hätte nehmen sollen. Kann man aber auch als Ausbruch aus dem typischen Metal-Korsett sehen, da er gänzlich aus dem Rahmen fällt. Voll im Rahmen dagegen ist wieder „Speed Demon“, das dem Titel entsprechend einfach straight und fast auf die Glocke geht. Endgeil! Die schöne Piano-Halb-Ballade „Whispers in the Dark“ beschließt dieses bärenstarke Werk, an welchem sich die Konkurrenz mal wieder die Zähne ausbeißen kann.

Trotz kleiner Hänger ein Killerwerk des kleinen Solinger Giftzwergs (was absolut positiv gemeint ist!) und seiner Mannen und Pflichtkauf für jeden Metalhead!

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