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UNDERGROUND LOVERS - Weekend

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Artist UNDERGROUND LOVERS
Title Weekend
Label RUBBER MUSIC
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Zwischen 1990 und 2002 zählten die UNDERGROUND LOVERS in Australien zu den interessantesten Indie-Kapellen. Dann ging man getrennte Wege, um sich in Original-Besetzung für das 2009er Homebake-Festival wieder zusammen zu tun. Jetzt gibt es ihr neuestes Werk „Weekend“ auch bei uns zu kaufen – das siebte der Band-Diskografie und das erste „echte“ Studioalbum seit 14 Jahren!

Mit allerlei elektronischen Spielereien und der sanften Stimme von Philippa Nihill starten die UNDERGROUND LOVERS ihre musikalische Reise mit „Spaces“, die im sich anschließenden „Can For You“ mit lärmenden Gitarren und männlichem Gesang einhergeht. Beim sanften „Haunted (Acedia)“ kommt dem Hörer möglicherweise der Gedanke an eine Kollaboration von CROWDED HOUSE und MY BLOODY VALENTINE in den Kopf, während das ruhig dahin fließende „Dream To Me“ auch dem SAINT-ETIENNE-Pop-Verständnis entsprungen sein könnte. „Signs of Weakness“ oder auch „St. Germaine“ erinnern angenehm an die Shoegaze-Vergangenheit der Aussies, während das beschwingte „Riding“ durchaus an die GO-BETWEENS denken lässt. Das rhythmusbetonte „Au Pair“ spielt die elektronische Disco-Karte, bevor „In Silhouette“ ruhige Töne mit fragilen weiblichen Lyrics zum Besten gibt. Bleibt noch das dezent krautrockige Finale namens „The Lie That Sets You Free“, bei dem erneut Vincent Giarusso das Mikro übernimmt und mit dem der Silberling druckvoll endet.

In Unkenntnis der bisherigen Platten kann ich nicht sagen, inwieweit sich der Sound der UNDERGROUND LOVERS über die Jahre verändert hat. Mit „Weekend“ beweisen die fünf „Altgedienten“ Vincent Giarusso, Glenn Bennie, Maurice Argiro, Philippa Nihill und Richard Andrew jedoch ebenso wie Neuzugang Emma Bortignon, dass sie durchaus wissen, wie sich 2013 abwechslungsreiche Indie-Mucke anhören muss. Dabei zeigen sie ein deutliches Interesse an unterschiedlichen Spielarten, was die Langrille nicht unbedingt homogen, aber spannend macht.

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