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UNISONIC - Light of Dawn

VN:F [1.9.22_1171]
Artist UNISONIC
Title Light of Dawn
Homepage UNISONIC
Label EAR MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Die ehemaligen HELLOWEEN-Mitglieder Michael Kiske (Gesang) und Kai Hansen (Gitarre) kann man sicher als Aushängeschilder der Metaller von UNISONIC bezeichnen. Allerdings sind mit Dennis Ward und Kosta Zafiriou (PINK CREAM 69) sowie Mandy Meyer (GOTTHARD) weitere Hochkaräter der Szene an Bord. Das vor zwei Jahren erschienene, hochgelobte Erstlingswerk erreichte u.a. in den deutschen und japanischen Charts überraschend hohe Platzierungen in den Top 25. Der Zweitling klingt wie folgt:

„Venite 2.0“ sorgt als orchestrales Intro für den Einstieg von „Your Time Has Come“. Dieser Titel entpuppt sich als eine starke, mitsingkompatible (wenn man denn die hohe Stimmlage von Michael Kiske erreicht) Abgehnummer, die auch durch den abwechslungsreichen Mittelteil überzeugt. „Exceptional“ kommt deutlich verhaltener daher, besitzt aber ansonsten die gleiche Klasse und die gleichen Pluspunkte. Ein weiterer Anspieltipp aus dieser Kategorie ist das druckvolle „Night of The Long Knives“, bei dem Gesangs- und Gitarrenparts wechselseitig ein breites Grinsen ins Gesicht der geneigten Zuhörer zaubern. Dass man auch entspanntere Musik auf hohem Niveau bieten kann, beweist (anders als der Name vermuten lässt) „Not Gonna Take Anymore“. Für die Freunde noch ruhigerer Töne befinden sich die leidenschaftlich umgesetzte Halbballade „Blood“ sowie die Abschlussballade „You And I“ im Angebot.

Auch wenn die Songs im letzten Drittel des Albums nicht mehr ganz das sehr hohe Niveau ihrer Vorgänger halten können, steht unter dem Strich eine absolute Empfehlung für die Fans melodischen Schwermetalls. Vormerken sollte sich diese Zielgruppe übrigens auch die im September 2014 startende Tour mit EDGUY!

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