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UNIVERSAL POPLAB - Uprising – The Remixes

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Artist UNIVERSAL POPLAB
Title Uprising – The Remixes
Homepage UNIVERSAL POPLAB
Label WONDERLAND
Leserbewertung
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Im Januar 2002 gründeten die beiden Schweden Christer Lundberg und Paul Lachenardiére während einer vegetarischen Mahlzeit die Synthipop Formation UNIVERSAL POPLAB. Bereits 2004 erschien das Debutalbum mit gleichem Titel. Ende 2006 wurde die Band um Soundmagier Hans Olsson erweitert und der Release des zweiten Longplayers UPRISING realisiert. Wie der Name „Uprising – The Remixes“ vermuten lässt, handelt es sich bei der vorliegenden Veröffentlichung um ein reines Remixalbum. Solche Alben sind zumeist willkommene Leckerbissen für Fans, denen die Wartezeit auf neues Material verkürzt werden soll. Eine weitere Eigenschaft ist aber leider auch, dass man für solche Alben sinnigerweise die Originalsongs kennen sollte, um deren Remixe angemessen bewerten zu können. Diese kenne ich zwar nicht, aber dennoch versuche ich, das Gehörte zu beschreiben.

Der Opener „I could say I’m sorry“ im ZEITGEIST-Mix ist ein recht flotter und eingängiger Synthipop-Track, der schon nach kurzer Zeit im Ohr hängen zu bleiben vermag. Der Gesang erinnert übrigens streckenweise an den von RUPESH CARTTEL. „Soma Generation“ ist nicht minder ohrwurmverdächtig. Kein Wunder, war hier doch die Elektro-Stimmungskapelle MENICHAL SERVANTS an den Reglern. „Fire“, im ANDREAS AND THE CHEMICALS Retake, drosselt das Tempo ein wenig und versprüht leichten DURAN DURAN Charme. Schneller erscheint wiederum das zügige und mitreißende „Vampire in you“ (NEUROPA Remix), das gut auf den Dancefloor passt. Laut dröhnt der Vocoder aus den Boxen und stimmt ein für den Swing Remix von „Heart Apart“, den Paul Lachenardiére selbst angefertigt hat. Bei diesem Track fehlt mir allerdings etwas der Pepp, da er mehr oder weniger vor sich hindümpelt. Es folgt ein weiterer Remix von „I could say I´m sorry“ (THERMOSTATIC), der wieder eindeutig auf die Tanzfläche zielt. Etwas EBM/ Future Pop – reicher ist die BLOODY MESS Variante von „Vampire in you“, der richtig kracht und definitiv zu meinen Favoriten auf dem Album zählt. TIMO RÄISÄNEN hat einen erfrischenden Acoustic Remix von „Heart Apart“ produziert, der durch eine ganz andere Instrumentierung als beim Rest des Albums für erfrischende Abwechslung sorgt. Schwebend, sphärisch und clubtauglich, leicht technoid wird die Scheibe mit dem MONESTIREAN Short Mix von „Black love song“ schließlich beendet.

Wüsste ich es nicht besser und wären auch nicht einige Songs doppelt bearbeitet worden, so hätte ich vom reinen Höreindruck her sicherlich gedacht, dass hier kein Remixalbum, sondern ein „echtes“ in meinem Player rotiert. Daher kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass diese Veröffentlichung als abwechslungsreich und gelungen bezeichnet werden darf. Größere Überraschungen lassen sich zwar nicht finden, aber durch eine solide Produktion zeichnen sich eigentlich alle Tracks aus. Fans sollten etwas schneller zugreifen, da die CD auf 1000 Stück limitiert ist und zusätzlich im schönen Pappschuber daherkommt.

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