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URIAH HEEP - Into The Wild

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Artist URIAH HEEP
Title Into The Wild
Homepage URIAH HEEP
Label FRONTIERS
Leserbewertung
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8.1/10 (41 Bewertungen)

Neben ihren Landsleuten von DEEP PURPLE werden URIAH HEEP regelmäßig als Urväter des Hardrock bezeichnet. Seit ihrem 1970 veröffentlichten Debütalbum „Very ‚eavy… Very ‚umble“ gab’s mehr als 30 Millionen verkaufte Tonträger. Noch beeindruckender die Live-Aktivitäten: Konzerte in 53 Ländern. Auch zum Support des aktuellen Albums steht eine Tour mit den Haltepunkten Australien, Europa und USA auf dem Programm. Bei so viel Historie stellt sich die Frage, wie sich der aktuelle Longplayer schlägt.

„Nail On The Heat“ tönt trotz des eher schleppenden Rhythmus äußerst druckvoll aus dem Lautsprecher und spätestens die dezent eingebauten Orgelsounds sorgen unverkennbar für Heep-Feeling. Nicht nur wegen des gelungenen Refrains steht die Abgehnummer „I Can See You“ voll in der Tradition von „Easy Livin’“. Der Titelsong „Into The Wild“ bewegt sich ebenfalls im oberen Tempobereich und besticht durch eine beeindruckende Gesangsleistung von Bernie Shaw. Der früher etwas „berüchtigte“ Background-Gesang der Band klingt im Jahr 2011 angenehm dezent. Zu den Höhepunkten des Albums gehört ohne Zweifel „Trail Of Diamonds“, ein wenig an das Meisterwerk „July Morning“ erinnernder, abwechslungsreicher Hammersong. Zwar gibt es auch ein paar eher sperrige Tracks (z.B. „Lost“) zu vermelden, aber progressiv angehauchtes Material gehört von jeher zum Repertoire. Mit dem lockeren Rocker „T-Bird Angel“, inklusive hinreißender Gitarrenparts und der schönen Halbballade „Kiss Of Freedom“ werden zum Abschluss wieder eingängige Klänge serviert.

Zuerst beeindruckt der kraftvolle und transparente Sound, bei dem sowohl die Stimme von Bernie Shaw wie auch die Instrumente seiner Mitstreiter voll zur Geltung kommen. Danach die tierisch gut nach vorne gehenden und frisch wirkenden Songs. Auch wenn die ganz großen Alben von URIAH HEEP sicher in den 1970er Jahren aufgenommen wurden, braucht sich die aktuelle Produktion in der umfangreichen Diskographie nicht zu verstecken. „Into The Wild“ wird den Fans traditioneller Hardrock-Klänge eine Menge Spaß bereiten!

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