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URIAH HEEP - Official Bootleg Vol. 6 – Live at the Rock of Ages 2008

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Artist URIAH HEEP
Title Official Bootleg Vol. 6 – Live at the Rock of Ages 2008
Homepage URIAH HEEP
Label EDEL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die Songs von URIAH HEEP belegten schon in den 60er-Jahren immer einigen Speicherplatz auf meinen Tonbändern und Tonbandkassetten. So wie beispielsweise auch LED ZEPPELIN, DEEP PURPLE und BLACK SABBATH. Nun habe ich wieder einen neuen Silberling in die Hand bekommen, der im Juli erschienen ist. Mit den Bootleg-Alben präsentieren die Musiker für sie wichtige Live-Konzerte. Im Falle des Vol. 6 ist es das Rock Of Ages Festival in Deutschland aus dem Jahr 2008. Als Headliner ließen Mick Box, Bernie Shaw, Trevor Bolder, Phil Lanzon und Drummer Russell Gilbrook den Freitagabend gebührend ausklingen mit einer Mischung aus alten und neuen Songs. Wobei die neuen, die dem Album „Wake The Sleeper“ entstammten, vornehmlich in der ersten Hälfte und die älteren Sachen in der zweiten Halbzeit präsentiert wurden. Einmal diesen Silberling aufgelegt und man kennt die Wurzeln des Metals. Headbangen garantiert.

Die stampfenden Rocktitel wie auch die sanften Balladen werden bei URIAH HEEP stets begleitet von einem elektronischen Keyboard. Die Tracklist ist so zusammengestellt, wie es sich für ein Konzert gehört: zum Ende hin häufen sich die Klassiker wie ein Showdown. Mit „Overload“ wird gleich ein rollendes Tempo vorgegeben, dem kaum nachzukommen ist. Bei „Cry Freedom“ ist es kaum anders. Neben dem unaufhörlichen Sägen der Leadgitarre das stetige Streichen der Orgel und der mehrstimmige Background im Refrain. Unverkennbar die gerne ins Shouten gleitende Stimme von Leadsänger Bernie Shaw, die definitiv ein Markenzeichen des Quintetts darstellt. Ruhiger wird es dann erst zur Hälfte – mit „The Wizard“ wird tempomäßig einen Gang runtergeschaltet, bevor dann der Welthit aus den 70er Jahren, „Free Me“, zum Zuge kommt. Und so wie es in dem Song besungen wird, wünscht man sich dabei auf die gute, alte Route 66, um sich den Wind unter den Achseln hindurchwehen zu lassen. Die Erinnerungen an die Discobesuche Ende der 60er/ Anfang der 70er Jahre werden wach mit Songs wie dem ewig stampfenden „Gypsy (Queen)“, dem 11-Minuten-(Schmuse-)Track „July Morning“, „Easy Livin‘“ und natürlich dem Klassiker unter den Klassikern, „Lady In Black“, den ich letztens gerade noch gecovert von BLACKMORE’S NIGHT gehört hatte. Hier nun wieder das Original. Sie können ihn immer noch.

Ein Live-Album mit dem Für-und-Wider, die diese Gattung mit sich bringt, aber allemal ein schönes Werk mit vielen Songs zum Mitgehen, Mitmachen, Mittanzen, Mitfeiern. Wen stört es schon, wenn die Zwischenmoderation von der Band deutlich mit deutschen Brocken gemischt wurde, die Fans auf Landessprache angefeuert werden. Im Gegenteil: Es schmeichelt. Back to the roots und ein Muss für Fans und Sammler mit insgesamt 14 Krachern voller Power.

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