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URNA - Iter Ad Lucem

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Artist URNA
Title Iter Ad Lucem
Homepage URNA
Label ATMF
Leserbewertung
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Auch wenn es sicher nicht jedermanns Sache war, konnten URNA mit ihrem Vorgängerwerk „Sepulcrum“ und dessen Mischung aus düsterem Doom-Sound und abgefahrenen Black Metal-Ausbrüchen die Fans von ABRUPTUM bis DISEMBOWELMENT ein wenig aufhorchen lassen. Doch mit dem neuen Album können RM und MZ (neben LOCUS MORTIS und ARCANA COELESTIA auch noch in div. anderen Projekten aktiv) nur wenig überzeugen.

So versuchen sich die Italiener nun komplett im Doom-Bereich und diese Ausrichtung ist zwar an sich gelungen, kann aber überhaupt nicht packen und überzeugen. An sich machen URNA alle richtig. Sie bieten auf „Iter Ad Lucem“ alles, was eine „Funeral Doom“-Scheibe so braucht. Düstere Melodien, bedrückende Synth-Teppiche, schleppende Drums und tiefst-growlende Vocals. Dazu noch eine passend „schwammige“ Produktion und fertig sind die gut 44 Minuten „Begräbnis Doom“. Doch ein Problem gibt es bei der Sache: So düster und bedrückend wirken die Kompositionen gar nicht. So entwickeln die überlangen Tracks kaum Atmosphäre, können einen nicht packen und in eine wirkliche Dimension der Dunkelheit ziehen. Zieht man sich diesen Einheitsbrei in Ruhe ein, bekommt man keine Beklemmungen, sondern schläft spätestens beim Ende des 2ten Songs ein. Dumm gelaufen, denn die einzige kleine Abwechslung auf „Iter Ad Lucem“ findet man bei dem eigenwilligen Beginn von „Sefira Malkuth“ mit seinen experimentellen Sounds, schleppender Doublebass und leicht angezogenen Tempo, welches aber schnell wieder in die bekannte Monotonie abflacht.

Vielleicht ist es doch keine so gute Idee auf zu vielen Parties zu tanzen… denn mit URNA hat MZ das Ziel klar verfehlt…

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