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USCHI BLUM - Sklavin der Liebe (Single)

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Artist USCHI BLUM
Title Sklavin der Liebe (Single)
Homepage USCHI BLUM
Label ROOF MUSIC
Leserbewertung
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„Wehrlos im Sturm der Gefühle“

USCHI BLUM ist zurück! 15 Jahre sind vergangen, seit sie das letzte Mal auf der Bühne stand und ihren Hit „Lieb’ mich“ in Hape Kerkelings Film „Kein Pardon“ performte. Und nun das fulminante Comeback mit der Single „Sklavin der Liebe“, Soundtrack zum mehr als erfolgreichen (über 300 000 verkaufte Exemplare) Hörbuch „Ein Mann, ein Fjord“ von… na, könnt ihr es erraten? Genau – Hape Kerkeling. Und jetzt wurde das Hörbuch auch noch verfilmt. Spricht Hape in selbigem alle Charaktere selbst, hat er im Film aber „nur“ drei Rollen und unter anderem eben auch die der Sängerin USCHI BLUM. Natürlich stilecht mit roter Langhaarperücke und Paillettenkleid.

Vier Songs sind auf der Single zu finden. Zunächst das Titelstück in drei verschiedenen Versionen und dann noch der „Mittsommerblues“, welcher in „Ein Mann, ein Fjord“ häufiger im Hintergrund im Radio zu hören ist. Denn USCHI BLUM ist schließlich die Lieblingssängerin von Birgit Krabbe, Ehefrau von Protagonist Norbert. Die Original Film Version von „Sklavin der Liebe“ ist eine absolut tanzbare Disconummer mit einer „vor prickelnder Erotik strotzenden Anklage der Verführten an den großen Verführer. Die tief empfundene Klage einer willenlosen Frau an einen unbekannten Tabubrecher, der sie zu Unaussprechlichem verleitet hat.“ (So sagt es zumindest der Promozettel und das wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten). Der folgende Modern Mix wurde mit einigen schnelleren Beats noch etwas aufgepeppt und gibt ihm einen Hauch von Eurodance und vielleicht sollte Frau BLUM mal über eine Teilnahme beim Eurovision Song Contest nachdenken. Lustig wäre es sicherlich. Aber das Highlight schlechthin ist natürlich der Heavy Mix. USCHI goes RAMMSTEIN. Es wird härter und schmutziger, die Gitarren dröhnen und Frau BLUM stöhnt was die Stimmbänder hergeben. Zum Abschluss geht es dann mit dem „Mittsommerblues“ wieder ruhiger und fast schlageresk zu. Eine enttäuschte Frau und überkochende Emotionen sind hier das zentrale Thema des Songs und auch dieser kann einem so manch schlechten Tag versüßen, kann man sich das Grinsen doch einfach nicht verkneifen.

Allzu ernst sollte man die Sache wohl nicht nehmen, aber zum herzhaft lachen reicht es, wie so oft bei Herrn Kerkeling, allemal. Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert und natürlich empfehle ich euch an dieser Stelle auch noch den Film zur Single: „Ein Mann, ein Fjord“, Weltpremier am 21. Januar 2009 um 20.15 Uhr auf dem ZDF. Und wer das nicht sehen kann, das Hörbuch ist auch klasse.

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