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(V.E.G.A.) - Alienforest – A Sick Mind’s Hologram

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Artist (V.E.G.A.)
Title Alienforest – A Sick Mind’s Hologram
Homepage (V.E.G.A.)
Label DEBEMUR MORTI
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Um es kurz nochmal zusammen zu fassen: (V.E.G.A.) ist eine dieser mysteriösen Bands, die je nach Sichtweise geniale Musik machen oder kompletten Schrott. Jedenfalls sind die beiden Italiener Ravez und Janos Anfang 2000 nach Norwegen ausgewandert, um sich der düsteren Musikkunst zu widmen und haben dort den Basser Kekoz als weiteres Bandmitglied aufgenommen. Vor gut 2,5 Jahren brachte Debemur dann das Album „Cocaine“ heraus, welches da schon gut 4 Jahre alt war und neben urtümlichen Black Metal zum Abschluss noch mit einigen lupenreinen Industrial/ Ambient-Sounds überraschte. Nun folgen mit „Alienforest – A Sick Mind’s Hologram“ die allerersten und in Eigenregie aufgenommen Tracks und wiederum wird man aus den Italo-Norwegern nicht so wirklich schlau.

So startet das Album mit „Wilkommen“ und den ersten 8 Minuten von „Cocaine“ als reine Elektro/ Ambient-Musik. Dann, kurz vor Ende des 9 Minüters kommen verzerrte Vocals durch und plötzlich walzen die schweren Black Metal-Gitarren los. Das folgende „Kill Me“ prügelt dann alles in Grund und Boden, wobei die verzerrten Sounds und die verfremdeten Vocals den Industrial-Einfluss stets präsent sein lassen. „Neongraphite“ startet als reines Techo-Stück und entwickelt sich dann zu Industrial/ Noise-Black Metal. „Insex Infect“ prügelt dann wieder alles auf extremste Weise nieder, das folgende und kurze „The Gentle Rain“ gönnt einem dann eine kurze Pause mit Synth-Teppichen, damit dann das überkrasse „Plastiktaschen“ einem wieder mit einer puren Industrial/ Black Metal-Krachwand keine Chance lässt. Und so geht das Spiel über satte 15 Tracks… Ambient-Sounds wechseln sich mit purem Black Metal-Geschredder ab – hin und wieder wirbeln die drei dies alles dann zusammen und dann bekommt man eine extreme Vollbedienung, bei der man sich fragt, welche Drogen diese Jungs eigentlich genommen haben müssen. Jedenfalls ist derzeit nicht bekannt, wie es um die Band und deren Mitglieder bestellt ist, ob sie an neuen Songs arbeiten, irgendwo durch die norwegische Pampa irren oder doch schon in einem italienischen Irrenhaus gastieren.

Wie zu Beginn gesagt, werden die einen (V.E.G.A.) als ultimativen Soundtrack der Apokalypse sehen und das Trio vergöttern… andere werden diese Sound-Collagen als völligen Schwachsinn abtun… ich schließe einfach mit den Worten der vorigen Rezi: Abgefahren… wirlich abgefahren…

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