Band Filter

VADER - Blood

VN:F [1.9.22_1171]
Artist VADER
Title Blood
Homepage VADER
Label Metal Blade Records
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

VADER behalten ihren Rhythmus bei und legen auch im Anschluss an „Revelations“ eine MCD nach, wie schon zuletzt bei den Full-Length-Alben „Litany“ und „Black to the blind“ mit „Reign forever world“ bzw. „Kingdom“ geschehen. Daher muss hier natürlich erst mal ein wenig Kritik an dieser Veröffentlichungs-Strategie geübt werden, insbesondere wenn man bedenkt, dass die letzten beiden regulären Scheiben recht mager im Hinblick auf die Spielzeit ausgefallen sind, im Gegensatz zu der nun nicht wesentlich kürzeren „Blood“ aber eben zum Vollpreis zu erwerben waren. Daher vielleicht die Anregung zukünftig hier etwas mehr Abhilfe zu schaffen.

Andererseits kann man bei diesem Thema auch nicht nur der Band allein den schwarzen Peter zuschieben (Frontmann Peter würde das wohl gar nicht witzig finden), denn auch das Label hat da natürlich seine Finger im Spiel. Und im übrigen sind diese EP´s ja trotz allem immer ein willkommener zwischendurch servierter Death Metal-Happen. `Zwischendurch´ auch da VADER eigentlich immer irgendwo auf Tour sind und diese Aktivitäten somit relativ viel Zeit in Anspruch nehmen und `willkommen´ zumindest solange es an der Qualität nichts auszusetzen gibt. In dieser Hinsicht stimmt „Blood“ dann auch versöhnlich, denn qualitativ bewegen sich die Polen auf gewohnt hohem Niveau.

Zum einen sind zwei brandaktuelle Stücke vertreten, welche in diesem Jahr schon mit dem neuen Basser Novy, der bisher unter anderem bereits bei Behemoth tätig gewesen ist, aufgenommen worden sind. Diese werden noch durch fünf Tracks ergänzt, die der gleichen Session wie der „Revelations“-Longplayer entstammen. „Son of fire“ war der Digipak-Bonustrack in Europa, „Traveler“ ein zusätzlicher Digi-Bonus in Polen und „As the fallen rise“ wurde bislang nur den Japanern um die Ohren gehauen, ebenso wie „Angel of death“, der aber wiederum zusammen mit „When darkness calls“ auch als streng limitierte EP-Single in Polen erschienen ist.

Aus dieser Reise über die Metal-Landkarte sticht vor allem „Angel of death“ heraus. Dabei handelt es sich um eine starke Coverversion, allerdings nicht, wie vielleicht bei dem Titel nahe liegt, von Slayer, sondern von Thin Lizzy! Hiermit verlassen VADER mal ihre üblichen Pfade und haben einen potentiellen Live-Knaller im Programm. Dort ist dann getreu dem CD-Titel eines dennoch auch bei den übrigen Songs sicher: Blut wird fließen…

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

VADER - Weitere Rezensionen

Mehr zu VADER