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VADER - Impressions in Blood

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Artist VADER
Title Impressions in Blood
Homepage VADER
Label REGAIN RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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VADER… Die Kings aus Polen sind seit Jahren mit an der Spitze der Death Metal-Szene, und es gibt wohl kaum einen Fan des extremen Metals, der die Platten dieser Institution nicht ohne vorheriges Hören oder Review kaufen würde. Und diesen Status haben sich vor allem die Chefs Peter und Mauser auch hart erarbeitet, hat man doch nun schon locker 15 Scheibletten (Alben und MCDs) auf höchstem Niveau veröffentlicht. Dazu tourt man seit Jahren so unablässig, dass es einen schon fast genervt hat, diese geile Band immer wieder sehen zu „müssen“.

Und „Impressions in Blood“ steht diesen VÖs in nichts nach und toppt diese meiner Meinung nach sogar noch. Denn mit dem neuen Album präsentieren sich VADER brutaler, aber auch flexibler als je zuvor. So wird man einerseits fast durchweg in klassischer Manier völlig an die Wand geplättet, doch andererseits schafft es der Vierer in jedem Song trotz aller Brutalität reichlich fetten Groove und gut platzierte, walzende Mosh-Phasen einzubauen. So harmonieren vor allem Über-Gitarrist Mauser und Doc-Nachfolger Daray immer wieder mehr als eindrucksvoll und verblüffen durch megahartes und flexibles Drumming, wie auch durch vielseitiges, brachiales und dennoch grooviges Riffing und High Speed-Soli. Dazu darf natürlich die unverwechselbare Stimme von Frontsau Peter nicht fehlen!

Vor allem das etwas plakativ betitelte „Helleluyah (God is Dead)“, das eröffnende Death Metal-Meisterwerk „Shadowfear“ und das im Marsch-Rhythmus startenden Blast-Ungeheuer „Warlords“ werden live wieder auf der ganzen Welt für beeindruckene Mosh-Infernos. Aber auch alle anderen der insgesamt 11 Songs können mehr als nur überzeugen. Herausstechend dabei vor allem „Predator“, welches mit pompösen und evil Synth-Sounds eingeleitet wird. Diese düstere und schleppende Death-Ungetier stellt eine Art Pause auf der sonst durchweg knallende Scheibe dar, steht in Sachen Evilness dem Rest aber in nichts nach, und beweist zudem, dass VADER nicht nur durch Brutalität böse sind, sondern in allen Belangen und auf verschiedensten Wegen diese Atmosphäre erzeugen können, wenn sie nur wollen.

Ein weiteres Meisterwerk in der eh schon fulminanten Discography der Polen und auch „Impressions in Blood“ darf ein keiner (!) Metal-Sammlung fehlen!

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