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VADER - Tibi Et Igni

VN:F [1.9.22_1171]
Artist VADER
Title Tibi Et Igni
Homepage VADER
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Die unkaputtbare Polenbande um Szeneurgestein Piotr Wiwczarek segelt auch über 30 Jahre nach Gründung immer noch an vorderster Front mit in Sachen derber Death/ Thrash Metal. Allerdings wird auf der neuen Abrißbirne „Tibi Et Igni“ endlich mal wieder von Anfang bis Ende in höchster Vollendung getrümmert! Unter den 10 Tracks findet sich nicht ein auch nur annähernd Schwächelnder, was man von den letzten Alben ja nicht unbedingt behaupten konnte.

Nach den eher Bandtypischen, aber ungemein präzisen ersten 3 Rübendemolierern „Go to Hell“ (der nach gut 2-minütigem dramturgischem Intro mit SLAYER-artigem “Reign in Blood”-Gedächtnisriffing urbrutal im Highspeed meuchelt und mit blackigem Riffing und viehischen Blasts vollends killt!), „Where Angels Weep“ (Knüppel ausm Sack!) und „Armada on Fire“ (sowas von!) setzen die Herren mit dem zwar erneut SLAYER-verdächtigen, aber völlig fesselnden Riffknaller „Triumph of Death“ einen Midtempo-Höhepunkt, dem sich kein Extrem-Metaller wird entziehen können! Zudem glänzt man mit packendem Chorus, passigem, atmosphärischem Sprechgesangpart und Heavy Metal-Riffing, was eine Granate! Da setzt man mit dem dramatisch-bombastisch beginnenden und mächtig nach vorn riffenden „Hexenkessel“ in Sachen Songwriting noch fett einen drauf, erinnert im Riff-Tuning an glorreiche End-80er METALLICA bisweilen, blastet andererseits aber auch sehr blackig an einigen Stellen… und erst der 80er-Metal-Solopart! Ich glaube es findet sich in der gesamten VADER-Diskografie kein abwechslungsreicherer und kompositorisch anspruchsvollerer Song wie dieser!

Aber keine Bange, das typische VADER-Futter gibt´s auch zu Genüge auf die 12. „Abandon all Hope“ Riffballert als gäb´s kein Morgen, „Worms of Eden“ steht dem in Nichts nach. „The Eye of the Abyss“ startet mit einem gut 2-minütigen fanfarischen Intro, bevor auch hier der Orkan losbricht, old SLAYER-artig gethrasht wird und zum Ende hin HYPOCRISY-Sounds Einzug halten… man höre die schön untermalenden Keys. Erneut ein höchst anspruchsvoller Killertrack, ich weiß gar nicht, wie die Jungs entscheiden wollen, welche Tracks sie in ihre Setlist hieven wollen…denn bei der hier gebotenen Extraklasse können sie getrost das ganze Album Live holzen!

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