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VAN CANTO - Hero

VN:F [1.9.22_1171]
Artist VAN CANTO
Title Hero
Homepage VAN CANTO
Label GUN/ SONYBMG
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (4 Bewertungen)

Die A Capella-Metaller VAN CANTO konnten ja schon mit ihrem letztjährigen Debüt schwer aufhorchen lassen und räumten folgerichtig auf dem diesjährigen Wacken in einem proppevollen Zelt nach allen Regeln der Kunst ab. Passend steht nun also der Nachfolger an, für den das Gleiche gilt, wie für das Debüt: Das Innovativste seit APOCALYPTICA!

Der rasend schnelle Opener erinnert ganz groß an BLIND GUARDIAN, nur das halt außer dem bollernden Schlagzeug alles andere von Stimmen erzeugt wird. Irre mal wieder die gesungenen Soli! Weiter geht’s mit einer Coverversion. Und zwar keiner geringeren wie „Kings of Metal“! War live natürlich schon voll der Knaller und kann auch auf Konserve überzeugen. Zumal der normale Gesang ebenso gelungen ist, wie die brummigen Unterstimmen des Rhythmus-Gerüsts. Großartig und auf jeden Fall interessanter als die lauwarmen Pathos-Aufgüsse von MANOWAR seit eben jener Platte 1988. Der geile Mitsinger „Pathfinder“ wird vom Schlagzeug nur leicht untermalt und ansonsten von den mehrstimmigen Gesängen getragen. Trotzdem artet das Ganze nie in irgendwelche Tenor-Geschichten aus, der Song steht immer im Fokus des Songwritings. Es folgt mit „Wishmaster“ eine fulminante NIGHTWISH-Coverversion, die natürlich von Sängerin Inga gesungen wird und erstaunlich nah am Original liegt, wenn auch mit weniger Volumen. Da schließt sich der „The Bard’s Song“ passend an, der allein schon wegen der besseren Gesänge (gegenüber den Gardinen) voll punktet! Großartig Gänsehautig! Mit den folgenden Eigengewächsen „Quest for Roar“ und „Take to the Sky“ hat man zwei lediglich gute Songs im Gepäck, die aber nicht wirklich zwingend durch die Boxen wabern, obwohl bei letzterem passend zur melodic Speed Metal-Ausrichtung Hansi Kürsch von BLIND GUARDIAN mitträllert unverkennbar. Tönt auch erneut wie Selbige. „Fear of the Dark“ wird bei den eingefleischten Wichtig-Metallern genauso stark polarisieren, wie die anderen Coverversionen von VAN CANTO. Es steht allerdings außer Frage, dass allein die Gesänge genau die gleiche fette Gänsehaut erzeugen, wie das Original seinerzeit mal Live – heutzutage kann man es einfach nicht mehr hören, weil so was von todgenudelt überall. Da kommt diese frische Version genau recht! Zumal von Sängerin Inga (!) geil gesungen, sehr mutig! Einfach genial der Mitsing-Mittelteil mit den gesungenen Soloparts. Ganz ganz großes Kino! Der Sound drückt vor allem beim Schlagzeug schön fett, wie auf der gesamten Scheibe. Beschlossen wird diese erneut absolut außergewöhnliche und herausragende Scheibe vom Titeltrack, der noch mal alle Register zieht.

Fans von BLIND GUARDIAN werden ihre helle Freude an dieser Band haben, aber eigentlich sollte die 4 Herren + Dame + Schlagzeuger jeder Metaller kennen! Geiler als die meisten Combos mit Gitarren! Ungewöhnlich… außergewöhnlich… fantastisch!

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