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VAN DANCKO - Born in Flames

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Artist VAN DANCKO
Title Born in Flames
Homepage VAN DANCKO
Label THE FINEST NOISE
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Ich habe mich gut amüsiert, als ich die Info zu dieser Band las. Ich zitiere hier einfach mal: „Nicht die x-te La-la-la-Indieband, sondern guter schnörkelloser Rock. Welch Wohltat für die Ohren!!!“ Na dann. Auf ins Gefecht. Ich stelle mich dieser Wohltat der Deutschen Rocker.

Und wenn wir schon beim Begriff „Wohltat“ sind, so musste ich beim ersten Stück „Out of control“ etwas lachen. Zum einen rauscht das Material vom ersten Riff an, zum zweiten lauschte ich dem Gesang und musste beim geschrienen Text irgendwie an die BÖHSEN ONKELZ denken. Hinzu kommen effektive Riffs, denen etwas „Schmutziges“ anhaftet und ein herrlich schräges Solo. Im Anschluss folgt mit „Angel back from hell“ (lang lebe Kitsch und Klischee) ein ebenso gradliniger Rocker. Beginnend mit einem wahwah-unterstütztem Intro passiert leider auch nicht viel. Lediglich die Soloarbeit klingt ganz interessant. Ach übrigens – zum Thema Kitsch und Klischee – nun kommt „Horny“. Noch immer mit dem ONKELZ-artigen Gesang und Riffing, dass mich an zig Bands der Achtziger erinnert. Ein bisschen AC/DC hier ein wenig MOTÖRHEAD da, gemixt mit AIRBOURNE und eine Priese HAWKWIND, kredenzt mit dem erwähnten Gesang. Und das ändert sich auch die folgenden Stücke nicht wirklich. Soll heißen, hier gibt es knapp 30 Minuten bewährten Oldschool-Rock, schnörkellos und nach vorne preschend. Und genau da liegt für mich das Problem. Zwar gibt es viele Bands, die diesen Weg beschreiten, aber hier fehlt mir das gewisse Etwas. Und ganz ehrlich, Rauschen bei einer aktuellen Produktion ist einfach nicht zeitgemäß.

Leider bin ich auch nach mehreren Durchgängen nicht wirklich warm mit VAN DANCKO geworden. Die Band versteht ihren Job, aber schafft es nicht, dass ich Feuer fange. Dafür ist einfach zu viel Kitsch dabei und über allem thront das Gefühl, eben jene Musik schon unzählige Male gehört zu haben. Schade eigentlich.

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