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VERONICA FALLS - Waiting For Something To Happen

VN:F [1.9.22_1171]
Artist VERONICA FALLS
Title Waiting For Something To Happen
Homepage VERONICA FALLS
Label BELLA UNION/ COOPERATIVE MUSIC
Leserbewertung
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6.0/10 (3 Bewertungen)

Die Londoner Indiepop Band VERONICA FALLS veröffentlicht mit „Waiting For Something To Happen“ ihr zweites Album. Es scheint, als sei der Titel Programm, denn der Hörer wartet vergeblich darauf, dass musikalisch etwas passiert. Selbst mehrmaliges Abspielen, um eventuelle musikalische Raffinessen herauszuhören, trägt kaum dazu bei, dass sich einzelne Tracks im Gehör festsetzen wollen. Jeder Song beginnt vielversprechend, um aber dann nach kurzer Zeit im 60er Jahre Gewand dahinzuplätschern und ohne musikalisch nennenswerte Höhepunkte in Belanglosigkeit zu enden. Die 60ies-Einflüsse sind unverkennbar (und grundsätzlich nicht verkehrt), doch leider fehlen jegliche innovativen (modernen?) Elemente.

Die Songstrukturen sind einfach gehalten, so dominieren Gitarrengeschrammel und simple Drum-Rhythmen den Sound. Der Gesang kommt ohne große Spannungsbögen daher, jedes Stück bietet eine ähnlich Klangfarbe und Stimmung auf. Obwohl Roxanne Cliffords Stimme zart ist, wirken ihre Parts aufgrund der Monotonie schwer und erdrücken leider die wenigen musikalischen Einfälle. Erstaunlich ist dennoch, dass die Tracks alle sehr beschwingt daherkommen. „Broken Toy“ und „Shooting Star“ sind geschickt aufeinander folgend in der Tracklist platziert und erzielen dadurch etwas Aufmerksamkeit. Zu „Everybodys Changing“ könnte man sich fast hinreißen lassen, den Refrain mitzusingen und ein bisschen den zugedröhnten Kopf im Takt mitwippen zu lassen.

Fazit: Leider sind zumeist nur die Anfangssequenzen der einzelnen Songs überzeugend. Bei Liebhabern der 60er und von Twee-Bands könnte das Werk aber eventuell auf Zuspruch stoßen, zumindest aber die beiden kleineren Highlights „My Heart Beats“ und „Everybody’s Changing“.

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