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VEXILLUM - The Bivouac

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Artist VEXILLUM
Title The Bivouac
Homepage VEXILLUM
Label LIMB MUSIC
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Diese 2004 gegründeten Italiener aus dem schiefen Pisa legen mit „The Bivouac“ ihr zweites Werk vor und latschen wie hunderte ihrer Landsmänner auf vollkommen ausgelutschten Melodic Bombast-Metal-Pfaden, der natürlich eindeutig bei deutschen Könnern wie BLIND GUARDIAN, HELLOWEEN, GAMMA RAY, RAGE, AVANTASIA etc. und den Horden an Landsleuten um RHAPSODY OF FIRE und Konsorten abkopiert ist. Hat man alles schon bis zum Erbrechen im Schrank stehen seit 20 Jahren und VEXILLUM bieten rein gar nichts, weshalb man sie dazustellen sollte.

Handwerklich sind die Jungs ja gut fit, da gibt´s nix zu meckern. Produziert ist die Chose auch ordentlich und im Genre-Mittelfeld rangiert man mit ordentlichen speedigen Tracks wie „Dethrone the Tyrant“, „Dancing Goddess“ oder dem überdeutlich bei BLIND GUARDIAN abgeschauten „The Hunt“ schon noch. Doch der Italo-gewohnt knödelig-kreischignervige Gesang reißt die Songs gleich mal 2 Noten runter, da retten auch die vielen, teilweise netten Folk-Elemente nix (dennoch gut in balladesken Tunes wie „The Oak and Lady Flame“ oder „The Dream“). SKYCLAD lassen dann grüßen.Eine Speedrakete wie „Valhalla“ oder ein fetter Stampfer wie „Megiddo“ würden mit einem richtig kräftigen Sänger gleich wesentlich mehr hermachen, so schwachbrüstig wie hier aber werden diese Instrumental guten Tracks zersungen.

Wieso checken die das alle in Italien nicht??? Vernünftigen Metal-Sänger suchen und dann kann man auch gegen die übermächtige Konkurrenz antreten. VEXILLUM werden auch in der übergroßen Genre-Masse untergehen, da einfach die eigene Note, die Klasse fehlt, um den Hörer knapp 70 (!) Minuten bei der Stange zu halten.

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