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VICIOUS RUMORS - Electric Punishment

VN:F [1.9.22_1171]
Artist VICIOUS RUMORS
Title Electric Punishment
Homepage VICIOUS RUMORS
Label STEAMHAMMER/ SPV
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.7/10 (16 Bewertungen)

Seit 1979 liefert Mainman Geoff Thorpe edelsten US-Metal am Fließband ab (von einer Schwächeperiode Ende der 90er/ Anfang der 00er abgesehen). Mit „Electric Punishment“ zum 11.Mal in Albumlänge. Und endlich kann man mal nicht nur den geilen Sänger (Brian Allen), sondern auch den hohen Standard des Vorgängeralbums „Razorback Killers“(2011) halten! Im 34.(!)Jahr des Bandbestehens stehen die Zeichen mehr denn je auf Sturm und VICIOUS RUMORS können qualitativ endlich wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen.

Mit dem kräftigen Speeder „I am the Gun“ starten die Amis klassisch-as-fuck und drücken einen vehement ins Sofa! Selbstredend ist die Klampfenarbeit wieder mal over-the-Top, die Soli meisterlich und seitdem Brian am Mikro wütet ist auch hier alles perfekt. Kräftiges Shouting, hohe Schreie, METAL-Gesang- der Mann kann´s einfach! Das enorm schnelle „Black X List“ und der slow groovende, längere Titeltrack sind ebenfalls bestes VR-Futter im allergeilsten Sinne. Da ist wohl jemand in den Jungbrunnen gefallen. Und hat noch lange nicht den Biss verloren, wie das mächtig aggressive Doublebass-Geschoß „D Block“ röhrend beweist. Endlich hat man auch wieder die Produktion am Start, die einem gebührt. Der Sound drückt und schiebt an allen Ecken, ist aber dennoch klassisch gehalten und lässt für Details genügend Freiraum. Zu hören in der obergeilen Halbballade „Escape (from Hell)“, die mit vielen akustischen Parts glänzt, aber dennoch an den richtigen Stellen Dampf hat. Ganz großes Kino! „Dimestore Prophet“ bietet nochmal klassischen US-Metal mit Thrash-Kante, bevor mit dem rockigen „Together We Unite“ ein kleiner Tiefpunktschlenker gemacht wird. Passt so gar nicht zum Rest des Albums und auch mit dem recht uninspiriert dahindümpelnden „Eternally“ reißt man keine Bäume aus. Das hätte man als Bonustracks verbraten sollen. Zum Glück haut man mit „Thirst for a Kill“ nochmal richtig ins Mett und zündet eine weitere US-Metal-Granate. Zum Abschluss präsentieren die Herren ein Cover von KISS („Strange Ways“) das schön fett rockt und von Geoff schick gröhlig gesungen wird.

Die leichten Hänger zum Ende hin verhindern das ganz große Jublieren. Dennoch gehört auch „Electric Punishment“ in jede relevante Metal-Sammlung!

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