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VÍKINGUR ÓLAFSSON - Reflections

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Artist VÍKINGUR ÓLAFSSON
Title Reflections
Homepage VÍKINGUR ÓLAFSSON
Label DEUTSCHE GRAMMOPHON
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VÍKINGUR ÓLAFSSON ist ein isländischer Pianist. Der heute 37-jährige wuchs in Reykjavík auf und begann schon früh unter der Anleitung seiner Mutter, einer Klavierlehrerin, Klavier zu spielen. Er studierte an der Juilliard School in New York, wo er bei Jerome Lowenthal und Robert McDonald den Bachelor- und Master-Abschluss erwarb. Víkingur nahm auch Unterricht bei Ann Schein. Er trat mit Orchestern in Europa und Amerika auf und gewann zahlreiche Preise für sein Spiel, darunter vier Auszeichnungen als Interpret des Jahres bei den Icelandic Music Awards und den Icelandic Optimism Prize.2009 wurde Víkingur für den Nordic Council Music Prize nominiert. Außerdem war Víkingur 2011 Solist beim Eröffnungskonzert des Konzerthauses Harpa der Hauptstadt Reykjavík und spielte Edvard Griegs a-moll Klavierkonzert mit dem Iceland Symphony Orchestra unter der Leitung von Wladimir Aschkenasi. Aufgrund der Qualität seiner Interpretationen von Werken Johann Sebastian Bachs bezeichnete die New York Times ihn schon als Iceland’s Glenn Gould.

Nach dem Erfolg des letzten Bach Reworks-Albums haben VÍKINGUR ÓLAFSSON und sein Label ein neues Projekt gestartet, welches das Debussy-Rameau-Album begleitet. Es ist ein Reworks-Album, mit unveröffentlichten Kompositionen und Originalkompositionen entstanden, die sich in neuen Arrangements widerspiegeln, Neuinterpretationen von Víkingur und verschiedenen anderen Künstlern. So enthält der Longplayer brandneue Reworks von Künstlern wie HANIA RANI, BALMORHEA, HUGAR, HELGI JONSSON und unveröffentlichte Originale wie Debussys „Pour le Piano“, „Bruyeres“ und „Canope“ aus Debussys Preludes-Zyklus. Die Preludes „Bruyeres“ und „Canope“ wurden beide auf einem Piano und auf einem Steinway D aufgenommen, um dem Hörer zwei sehr kontrastreiche Klangerlebnisse zu bieten. Nachdem die ersten drei Stücke rein instrumental sind, fügt der Landsmann HELGI JONSSON dem Song „Footsteps“ (nach Debussys „Des pas sur la neige“ Gesang und Synthies hinzu. Eine elektronisch verbrämte Spielart von „L’Entretien des Muses“ ist das Hugar Rework geworden. Temporeich präsentiert sich „Pour le piano (Claude Debussy L95)“, während bei „Drowned Haiku“ (nach Debussys „Sarabande“ nochmals Elektronik Einzug hält. Beim „La Cupis – Balmorhea Rework“ komplettiert eine Gitarre die Instrumentierung.

Claude Debussy hat seine Musik vor über 100 Jahren geschrieben und VÍKINGUR ÓLAFSSON holt sie mit Hilfe seiner musikalischen Weggefährten ins Hier und Jetzt. Dies geschieht auf hörbar hohem Niveau und äußerst facettenreich. Eine Empfehlung für Klassik-Liebhaber!

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