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VITTORIO VANDELLI - A Day of warm Rain in Heaven

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Artist VITTORIO VANDELLI
Title A Day of warm Rain in Heaven
Homepage VITTORIO VANDELLI
Label EQUILIBRIUM MUSIC
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Sein Solotalent beweist in diesen Tagen VITTORIO VANDELLI, Gründungsmitglied der bekannten Gruppe ATARAXIA und überzeugt hier als Gitarrist und Songwriter. Sein Debütalbum „A Day of Warm Rain in Heaven“ wird stimmlich von Francesca Nicoli (ebenfalls ATARAXIA) unterstützt und fasziniert vom ersten bis zum letzten Stück.

Besonders gefallen mir eben jene Songs, in denen Francescas Sprechgesang zu vernehmen ist. „Farewell Farewell, Thou Wedding-Guest“ erinnert etwas an IN THE NURSERY, denn wie IN THE NURSERY hat Vittorio Vandelli es hier verstanden, ruhige Musik durch elektronische Einflüsse nicht langsam erscheinen zu lassen und dramatische Passagen gefühlvoll einfließen zu lassen. „A sadder and a wiser Man“ besticht durch den Mix aus Sprech- und klassischem Gesang. Einfach nur schön! Der Sprechgesang in „Whispers O’er the Sea“ wird lieblich hingehaucht und ist gepaart mit sanften Gitarrenklängen, zum verlieben und träumen. “I killed the Albatross” beginnt mit einem faszinierenden Gitarrenintro. Der Sprechgesang fällt düsterer aus als die voran gegangenen Stücke dieser Art.

Das instrumentale Stück „Beneath The Lighting And The Moon“ wirkt recht düster und ruhig, wobei ich die angenehme Geräuschekulisse im Hintergrund nicht zu identifizierenden vermag. “My Heart as dry as dust” klingt nun doch sehr stark nach ATARAXIA, was zum einem am weiblichen Gesang und zum anderen am Rhythmus und der Wahl der Instrumente liegt. „The Ocean green“ und „The Bay is white In silent Light“ klingen ähnlich dramatisch, mitunter theatralisch und Francesca Nicolis Stimme ertönt in höchsten Tönen. „A Day Of Warm Rain In Heaven“ ist nicht nur Titel des Albums sondern auch einer der bemerkenswertesten Songs dieser CD. Ruhige, harmonische Klänge und beste Instrumentenauswahl, großartige Gitarrenparts, etwas provokativ, aber nie zu krachig. Francesca Nicolis Stimme erklingt hier sehr weich, was mir weitaus besser gefällt, als ihre hohen Töne, und beweist einmal mehr ihr Stimmvermögen. Die ersten Klänge von „Sails in the Sun“ erinnern mich an ein altes Stück von NEW ORDER, melancholisch und ruhig, mit bezaubernden Keyboard- und Gitarrenklängen, instrumental und leider auch (schon) das letzte Stück dieser CD.

ATARAXIA hat Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekommen, eine Konkurrenz, die mit der Kombination aus elektronischen Klängen und Sprechgesang nicht nur „alte“ ATARAXIA-Fans sondern auch neue Hörer ansprechen dürfte.

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