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VUG - Onyx

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Artist VUG
Title Onyx
Homepage VUG
Label NOISOLUTION
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

In Berlin befindet sich die Homebase der Seventies-Rock-Kapelle VUG, die vor rund anderthalb Jahren ihr selbstbetiteltes Debüt in die Plattenläden gebracht hat. Inzwischen steht der zweite Streich „Onyx“ in den Startlöchern und mit ihm der neue Drummer Leonhard Vaessen (ex-WHITE DUKES), der die Schießbude von Nick DiSalvo übernommen hat, der sich als Fronter und Gitarrist von ELDER wieder ganz dieser Psych-Prog-Rock-Combo widmen will.

Dass Nick und die ehemaligen Kollegen Felix Scholl (Gesang & Gitarre), Max Raine (Gitarre) und Philipp Hennermann (Bass) dabei im Guten auseinandergegangen sind, beweist der Umstand, dass auf dem neuen Longplayer noch ein gemeinsamer Song vertreten ist. Er hört auf den Namen „Palace of Sin“ und zählt ganz klar zu den Highlights der Platte. Auf die Ohren gibt es hier über rund neun Minuten einen wahren Parforceritt durch Prog, Doom und Psych, der von fordernden Schlagzeugsalven und knackigen Gitarrenriffs begleitet wird. Zuvor heißt der temperamentvolle Opener „Blue Onyx“ den geneigten Hörer mit bestem Retro-Futter willkommen, ehe „Easy“ dem quirligen Seventies-Sound gekonnt NWOBHM-Akzente hinzufügt und das abwechslungsreiche „Tired of“ in Ohr und Bein geht. Derweil sorgt das akustische „On My Own“ für einen ruhigen Moment und auch „Grief“ kommt ein wenig entschleunigt daher, steht aber wieder deutlich unter Strom und mag es auch gern ein bisschen frickelig. In dieses Horn stößt auch „Inferno“, während es mit dem finalen „Todbringer“ noch mal akustisch zur Sache geht.

Auch der neue Schlagzeuger hat sich hörbar gut bei VUG eingefunden und brachte zudem den Luxus eines eigenen Studios mit, weshalb er auch gleich die Produktion von „Onyx“ übernommen hat. Auch hier hat der Mann einen guten Job gemacht und so empfiehlt sich die Langrille all denjenigen, die sonst ihr musikalisches Glück auch schon mal in Flohmarktkisten finden, mit VUG jedoch den deutlichen Vorteil haben, dass sie die Herren Musiker auch noch live erleben können.

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