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WALK THE MOON - What If Nothing

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Artist WALK THE MOON
Title What If Nothing
Homepage WALK THE MOON
Label RCA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Nach ihrer Hit-Single „Shut Up And Dance“, die es 2015 hierzulande in die Top Ten der Single-Charts schaffte,  hat das US-Quartett WALK THE MOON sein inzwischen drittes Album in die Plattenläden gebracht. Mit der ersten Single-Auskopplung „One Foot“ sind Nicholas Petricca (Gesang, Songwriting, Keyboards), Eli Maiman (Gitarre, Gesang), Kevin Ray (Bass, Gesang) und Sean Waugaman (Schlagzeug, Gesang)  erneut auf Hit-Kurs und daheim hat es für den jüngsten Longplayer der Dance-Rock-Formation immerhin für einen Platz 40 in den Billboard Charts gereicht.

Dabei mussten sich WALK THE MOON für „What If Nothing“ zunächst einmal wieder finden, um die Songs für ihr bislang ehrlichstes, ungekünsteltes und klanglich beeindruckende Album schreiben zu können. Schließlich  hatten die Vier eine Achterbahnfahrt der Gefühle und eine Zeit größter Ungewissheit zu überstehen. Das Jahr, in dem sie die Arbeiten zu „What If Nothing“ begannen, hielt für die Musiker zahlreiche einschneidende Lebensereignisse parat, darunter Kevins Hochzeit, sowie seine potenziell karriere-beendende Schulter-Verletzung  und der Tod von Nicholas’ Vater. Sogar das Thema Bandauflösung stand im Raum – praktisch auf dem Zenit des Erfolgs wurde die „Work This Body“-Tour abgesagt. Im Herbst 2016 raufte sich die Truppe jedoch wieder zusammen, ging in ein Studio in Austin und stellte fest, dass sie immer noch – oder wieder – Bock darauf hatte, gemeinsam Musik zu machen.

Das Ergebnis hört auf den Namen „What If Nothing“ und ist eine Platte, auf der WALK THE MOON ihrem  New-Wave-Indiepop-Dancerock  eine ordentliche Prise HipHop-, Punk-, Psychedelic- und Reggae verpassen. Mein Favorit ist das treibende „Surrender“, aber auch auf Pop-Hymnen verstehen sich die Jungs immer noch, wie beispielsweise das bereits erwähnte „One Foot“ unter Beweis stellt. Das schwungvolle „All I Want“ rückt einen pumpenden Bass in den Mittelpunkt, ehe das Liebeslied „Kamikaze“ einen Gang zurückschaltet und dank „Tiger Teeth“ der Moment für den schmachtenden Boyband-Sound gekommen ist. Weiter geht’s mit ebenso tanzbaren wie radiotauglichen Ohrwurm-Melodien, ehe die Herrschaften ihren Silberling mit „Lost In The Wild“ mit einem Konglomerat aus gefühlvollen Klavierakkorden und knackigen Tonfolgen zu Falsettgesang beenden.

Keine Frage, WALK THE MOON wollen mit „What If Nothing“ die Massen begeistern. Das passende Rüstzeug bringen sie mit ihren 13 neuen Songs absolut mit, wenngleich der Sound tendenziell wohl eher im amerikanischen Radio zündet als in unseren Breitengraden.

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