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WALK THE MOON - s/t

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Artist WALK THE MOON
Title s/t
Homepage WALK THE MOON
Label SONY
Veröffentlichung ..
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Hinter WALK THE MOON stecken vier junge Herren aus Cincinnati, Ohio, die sich bereits seit der Schulzeit kennen, und Künstler wie THE KILLERS, TALKING HEADS oder DAVID BOWIE zu ihren musikalischen Vorbildern zählen. 2008 fand man sich zu einer Band zusammen, die sich Uptempo-Indiepop auf die Fahnen geschrieben hat und veröffentlichte zwei Jahren später im DIY-Verfahren das Debüt „I Want! I Want!“ Jetzt folgt die selbstbetitelte Fortsetzung mit einigen Fan-Favoriten des Erstlings, zahlreichen neuen Songs und natürlich der Sommer-Hitsingle „Anna Sun“.

Für diesen Song haben sich Nicholas Petricca (Gesang, Keyboard, Synthesizer), Kevin Ray (Bass, Gesang), Sean Waugaman (Schlagzeug, Gesang) und Eli Maiman (Gitarre, Gesang) schnell einmal den Namen von Nicolas’ Professorin am Kenyon College ausgeliehen, um eine beschwingte Hommage an die Unbeschwertheit der Jugend rauszuhauen. In diesem leicht überdrehten Synthie-Style geht der Vierer gern zur Sache. Der Opener „Quesadilla“ und das nachfolgende „Lisa Baby“ brauchen zunächst einen Moment, um auf Touren zu kommen, doch wenn das Quartett erst einmal Betriebstemperatur erreicht hat, bleibt es auch auf diesem Level, wie das treibende „Next In Line“ oder auch das schrammelige „Tighttrope“ beweisen. Basslastig schließt sich „Jenny“ an und empfiehlt sich ebenso wie das etwas dezentere „Shiver Shiver“ für den Dancefloor. Tiefsinniges zählt wohl eher nicht zu den WALK-THE-MOON-Kernkompetenzen, die Jungs wollen vielmehr Spaß haben und verbreiten ihn auch, selbst wenn sie zwischendurch wie mit „Iscariot“ mal einen ruhigen Song zu hören gibt. „Fixin’“ macht beizeiten wieder Tempo und auch das finale „I Can Lift A Car“ besticht mit guter Laune und knackigen Melodien.

WALK THE MOON erfinden nicht unbedingt das Rad neu; wenn sie die KILLERS als musikalisches Vorbild nennen, weiß man auch, woher der eine oder andere Rhythmus kommt. Nichts desto trotz ist ihr zweiter Silberling ein feiner Soundtrack für den Sommer, der in diesem Jahr doch arg schwächelt. Ein Umstand, den man den Amis nicht vorwerfen kann.

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