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WALLS OF JERICHO - The bound feed the gagged (Re-Release)

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Artist WALLS OF JERICHO
Title The bound feed the gagged (Re-Release)
Homepage WALLS OF JERICHO
Label TRUSTKILL
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Mit „The bound feed the gagged“ wird jetzt der erste Longplayer von WALLS OF JERICHO aus dem Jahre 1999 re-released. Die Band entstand damals aus der Asche von EARTHMOVER und ist im gar nicht mal so schönen Detroit beheimatet. Soviel zu Vorgeschichte. WALLS OF JERICHO brachten die Scheibe zu einer Zeit heraus, in der Hybridbands wie MORNING AGAIN, STRONGARM, SHAI HULUD usw. ihren Durchbruch schafften. Die Symbiose aus Metal und Hardcore war erfolgreich aus der Wiege gehoben worden, lange bevor der Begriff Metalcore in aller Munde war. (Der Begriff stammt übrigens von CAUSE FOR ALARM, die damit ihrer Musik in den Achtziger Jahren beschrieben.)

WALLS OF JERICHO konnten sich zwar nicht auf Anhieb von ihrer Konkurrenz absetzten, doch bewiesen sie wesentlich mehr Atem als viele Kollegen und konnten so ihren großen Erfolg doch noch erzielen. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran dürfte Frontdame Candace haben. Technisch gesehen ist „TBTFTG“ allerdings das schlechteste Album der Amis. Die Stimme war zwar schon gewaltig, aber weniger ausgeprägt und abwechslungsreich wie heute. Der Bass bietet mehr Soli als die Gitarren auf. Diese wiederum sind eine Spur zu straight gehalten. Es gibt zwar ab und an mal ein Break, doch im Großen und Ganzen wenig Abwechslung. Man kann die Formation aus dem Jahre 1999 mit den Walls of Jericho von heute auch kaum mehr vergleichen.
Bei der Ballade „Angel“ beweisen WOJ dann kurz vor Schluss noch mal, dass sie auch anders können. Ruhig und mit einer sehr sanften Stimme wird ein starker Kontrast zu der restlichen Platte gesetzt.

Warum man diesen Silberling allerdings besitzen sollte, ist relativ schnell gesagt: “ The bound feed the gagged“ ist ein Stück Musikgeschichte. Nicht nur, dass man neben den DOUGHNUTS die erste Hardcore Band war, die mit weiblichem Gesang den Durchbruch schaffte, auch waren die „Walls“ damit Geburtshelfer des modernen Metalcore.

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