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WALTER SCHREIFELS - An Open Letter To The Scene

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Artist WALTER SCHREIFELS
Title An Open Letter To The Scene
Homepage WALTER SCHREIFELS
Label ARCTIC RODEO RECORDINGS
Veröffentlichung ..
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Beim Namen WALTER SCHREIFELS denken die meisten vermutlich zunächst an Hardcore-Bands wie die GORILLA BISCUITS, YOUTH OF TODAY, die Kultkapelle RIVAL SCHOOLS, Post-Hardcore a la QUICKSAND und dann vielleicht noch an die britpop-beeinflussten WALKING CONCERT. Damit ist Schreifels nicht unbedingt eine tragende Säule des Mainstreams, aber auf jeden Fall ein sehr talentierter und vielseitiger Songwriter, der jetzt zum ersten Mal eine Solo-Platte unter eigenem Namen veröffentlicht und sich auf „An Open Letter To The Scene“ als Singer-/ Songwriter versucht, der seine musikalischen Einflüsse der letzten beiden Jahrzehnte in zehn Songs vereint, die eine ganz neue Seite WALTER SCHREIFELS’ präsentieren.

So ist der Titeltrack „Open Letter“ ziemlich reduziert, fast schon meditativ ausgefallen. Arthur Lee von LOVE und Evan Seinfeld von BIOHAZARD haben mit „Arthur Lee’s Lullaby“ hingegen eine eingängig-beschwingte Widmung erhalten, während der CIV-Klassiker „Don’t Gotta Prove It“ in einer komplex arrangierten Version mit viel Groove daherkommt. Das AGNOSTIC-FRONT-Cover „Society Suckers“ hat bei Mr. Schreifels einen psychedelisch angehauchten Anstrich bekommen, wohingegen „She Is To Me“ ähnlich wie „Save The Saveables“ mit viel Rhythmus gute Laune verbreitet. „Shootout“ und „Wild Pandas“ lassen es deutlich ruhiger angehen und gefallen mit sparsam instrumentierten akustischen Gitarrenriffs, ehe „Requim“ wieder mehr Tempo macht. Dann wäre da auch noch die „Ballad of Lil’ Kim“, die Walters Frage behandelt, wie die Rapperin denn wohl morgens nach dem Aufstehen aussieht.

Wer WALTER SCHREIFELS bei einem der Akustikkonzerte mit OLLI SCHULZ gesehen hat, konnte bereits ahnen, dass der Wahlberliner mal einen Longplayer wie „An Open Letter To The Scene“ machen würde. Hardcore klingt defintiv anders, aber warum sollte ein Musiker seinen Stil nicht verändern dürfen? Man hört der Platte an, dass sie mit viel Herzblut gemacht wurde und gelungen ist sie allemal!

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