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WARBRINGER - Worlds Torn Asunder

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Artist WARBRINGER
Title Worlds Torn Asunder
Homepage WARBRINGER
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.6/10 (5 Bewertungen)

Die US-Thrasher WARBRINGER legen nun schon ihr drittes Album vor nach „War without End“ 2008 und „Waking into Nightmares“ 2009. Insgesamt geht man heuer deutlich vom Gas runter zugunsten von feinen Midtempo-Granaten. Rasant geballert wird dennoch jede Menge, wer sich EXODUS/ SLAYER als Vorbilder auf die Fahnen geschrieben hat, der kann ja auch gar nicht anders. WARBRINGER stellten schon mit den ersten beiden Longplayern die absolute Speerspitze der jungen, wilden, neuen Thrashgeneration dar und untermauern dieses Qualitätslevel mit dem vorliegenden Drittwerk eindrucksvoll.

Sie werden auch nach dem derzeit schon abflauenden Thrash-Boom noch ganz vorne mitmischen, da hier einfach exzellente Mucker packende Thrash-Granaten mit mächtig Spirit zusammenholzen. Und so brettert gleich der mächtig EXODUS atmende Opener „Living Weapon“ rasend riffend aus den Speakern, Fronter John Kevill kreischshoutet wie Zetro Souza in besten Tagen und die Axtfront zersägt ganze Wälder – geil! Bei ganz alten OVERKILL bedient man sich im geilen Eingangsriff von „Shattered Like Glass“, bevor es dann SLAYEResk zur Sache geht. Einfach Birne in 80er-Thrash-Modus schalten und Headbangen, was die Glocke hergibt! Natürlich ist das legendäre H-Team unüberhörbar GOTT für die beiden Klampfer Adam Carroll und John Laux, kann denen aber durchaus was entgegensetzen! Die Jungs ham´s drauf. METALLICA 1984/ 85 erklingen im schön melodisch beginnenden „Future Ages Gone“, einer geschickt aufgebauten Granate, die ordentlich Abwechslung in den Sound bringt, aber dennoch thrasht wie sonst was. Das langsam startende „Savagery“ verneigt sich vor 90er-SLAYER und glänzt dann erneut mit exquisitem Riffing, welches auf der ganzen Scheibe großes Tennis ist! Der Mitgröhl-Hammer „Treacherous Tongue“ sollt sich live besonders bewähren können, bei „Echoes from the Void“ packt man gar mal die Akustische aus. Unter den 10 Tracks findet sich kein Schwachpunkt. Für Hyperschnell-Thrasher hat man „Enemies of the State“ im Gepäck, „Behind the Veils of Night“ ist ein schönes Akustikinstrumental und mit „Demonic Ectasy“ setzt man einen brutal riffenden, atmosphärischen Midtemposchlußpunkt, der ab der Hälfte dann abgeht wie Luzi, unter diese erneut großartige Scheibe!

JEDER Thrasher sollte WARBRINGER im Player haben!

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