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WARDRUNA - Runaljod – Gap Var Ginnunga

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Artist WARDRUNA
Title Runaljod – Gap Var Ginnunga
Homepage WARDRUNA
Label INDIE RECORDINGS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.2/10 (5 Bewertungen)

Dass Norweger oft sehr mit ihrer Mythologie verbunden sind, ist sicherlich nichts Neues. Der ehemalige GORGOROTH-Schlagwerker Kvitrafn erschuf schon 2002 ein neues Projekt, mit dem er seine Leidenschaft für Heidenschaft und Runen angemessen mit Musik kombinieren wollte. Im Frühjahr 2007 nahm WARDRUNA dann in Form von Soundtrack-Beiträgen zum bekannten „True Norwegian Black Metal“ von Peter Beste und Vice Films erste Formen an.

Nun ist endlich das erste Album der geplanten Runaljod-Triologie da. Diese drei Alben beschäftigen sich mit dem altertümlichen Futhark-Runenalphabet und intonieren im ersten Output die Runen Hagall, Bjarkan, Thurs, Jara, Laukr, Kauna, Algir und Dagr. Um diese zu vertonen, nutzt Kvitrafn entsprechende historische Instrumente, um jeder Rune ihren eigenen Klang zu verleihen. So kommen z.B. Hirschrahmentrommeln, Maultrommeln, Ziegenhörner, Luren, die Hardanger- und Wikinger-Fiedel zum Einsatz. Aufgenommen wurde ein Großteil Musik in und mit der Natur selbst (viele Natur-Klänge sind ebenfalls zu hören und dann im Studio mit einigen Keyboard-Sounds und shamanischen Gesängen ergänzt). Hilfreich waren dem als GORGOROTH-Schlagzeuger bekannt gewordenen Norweger dabei Linda Fay Hella (Gesang), Hallvard Kleiveland (Hardanger-Fiedel) und der ehemalige Bandkollege GAAHL, der nicht nur mit einigen Vocals, sondern auch noch tatkräftig zum Konzept beitrug.

Entstanden ist damit eines der wohl „reinsten Folk-Alben, die es gibt. Nicht nur klingt „Gap Var Ginnunga“ 100% authentisch, sondern überzeugt noch mit eingängigen Rhythmen und Melodien, die einen nach und nach in die alte Welt der nordischen Mythologie tragen und dieses Werk damit zu einem wahren Erlebnis machen. So darf man sich bereits jetzt auf die Nachfolger „Yggdrasill“ und „Ragnarock“ freuen.

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