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WAVES UNDER WATER - Serpents and the Tree

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Artist WAVES UNDER WATER
Title Serpents and the Tree
Homepage WAVES UNDER WATER
Label DANSE MACABRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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6.0/10 (4 Bewertungen)

Schweden ist ein Land, das sich in den letzten Jahren einen sehr guten Ruf für qualitativ hochwertig produzierte Musik erarbeiten konnte. Ein Großteil dieser Erfolge geht auf das Konto reiner Synthi- und Future-Pop Bands. Mit dem WAVES UNDER WATER Debutalbum „Serpents and the Tree“ liegt nun eine Veröffentlichung vor, die sicherlich auch Einflüsse dieser Genres beinhaltet, aber darüber hinaus eine kräftige Prise Dark Wave darunter mischt. Angelica Segerbäck (voice, lyrics, composing), Johan Svärdshammar (synth, bass, voice, composing, lyrics) und Rickard Kretschmer (live drum pads) haben ein Album produziert, das mich vom ersten Song an umgehauen hat.

Treibend und eingängig startet „My Cup“ – dieser Ohrwurm gehört in jeden Club. „Thirsty“ ist etwas langsamer, aber auch hier wurde ein Track mit wundervollem Refrain und elfenhaftem Gesang von Sängerin Angelica produziert. Am ehesten lassen sich die Titel irgendwo zwischen LADYTRON, MAGENTA oder auch teilweise BLUTENGEL oder frühe BLACK HEAVEN einordnen. Dabei ist die Musik aber dennoch dermaßen eigenständig und mit zahlreichen weiteren Elementen angereichert, dass das wirklich nur als Näherung gesehen werden kann. Nach dem erneut flotten „Summerland“ folgt mit „Because she is immortal“ ein epischer, geheimnisvoller, nicht minder eingängiger Song. „Serpents and the Tree“ lässt mich nun endgültig nicht mehr stillsitzen und ich überlege mir ernsthaft, ob ich nicht mal wieder alle Möbel zur Seite rücke, um zu tanzen. Das mystische „Split in Two“ und die verspielt, melancholischen „Still Here“ und „Dead Leaves“ beweisen nicht nur, dass die Band auch ruhige Songs beherrscht, sondern zudem, dass Angelica eine sehr gute Sängerin ist und ihr Fach meisterlich beherrscht. Bei „Nothing More“ kann man auch eine leichte Prise 80er Jahre Einflüsse (Claudia Brücken bzw. PROPAGANDA) heraushören, die aber ebenfalls wieder in ein sehr modernes Gewand gehüllt wurden. „Winter Garden“ bildet einen epischen, tanzflächenorientierten Track mit traumhaftem Gesang und glasklarem Sound. „I am the Ocean“ steigert das Tempo und mit „Wake the World“ wird das Album schließlich behutsam beendet.

WAVES UNDER WATER haben für mich das bisher beste Album in diesem Jahr erschaffen. Egal ob treibend, tanzbar oder langsam und melancholisch – die Songs bieten zu jeder Zeit puren Hörgenuss mit absolutem Ohrwurmfaktor. Hört Euch einfach den Opener „My Cup“ an und ihr werdet verstehen, was ich meine. Da bin ich jetzt schon äußerst gespannt auf die Liveumsetzung. Absoluter Kauftipp!!!

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