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WAXY - Betting On Forgetting

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Artist WAXY
Title Betting On Forgetting
Homepage WAXY
Label BOWLLEG RECORDS
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Der kalifornische Wüstenwind fegt ein neues Album ins Haus – es kommt von WAXY und trägt den Namen „Betting On Forgetting“. Irgendwo zwischen Desertrock und Garage zuhause, mit einer Prise Psychedelia und ein paar Urgesteinen der Palm-Desert-Szene als Gastmusiker im Gepäck.

Dass Mastermind Robert Owen (Gesang & Gitarre), Damien Lautiero (Gitarre & Gesang) und Jeff Bowman (Drums) was auf dem Kasten haben müssen, beweist bereits die beeindruckende Liste dieser Gastmusiker: Nick Olivieri [QUEENS OF THE STONE AGE, MONDO GENERATOR], John Garcia [KYUSS], Sean Wheeler [THROW RAG, SUN TRASH, BRANT BJÖRK] und Grammy-Gewinner Ronnie King ließen es sich nicht nehmen, auf „Betting On Forgetting“ mitzuarbeiten. Und das Ergebnis kann sich hören lassen! Angefangen beim reduzierten Opener „Dead & Gone“, über das rumpelige „Never Was Enough“ und das scheppernde „Hoof & The Horn“ bis zum dezent verqueren „Fine“, das es schwurbelig aus den Boxen drängt. Seine psychedelische Seite bringt der Dreier mit dem an Jahrmarktsmusik erinnernden „Repeater“ zum Vorschein, bevor „Two Faced“ zum staubtrockenen Rock’n’Roll-Vergnügen bittet und „Vanilla“ den geneigten Hörer instrumental in die Wüste schickt, um sich zu einem zu einem eruptiven Klimax vorzuarbeiten, bei dem auch wieder gesungen wird. Eindeutig entspannter erwartet uns da „Run“, das in ausgesprochener Langsamkeit seinen Titel Lügen straft, es aber trotzdem faustdick hinter den Desert-Ohren hat. Das dynamische „There She Goes“ übernimmt in bester QOTSA-Manier, bevor das muntere „Antidote“ rockiges Wüstenfeeling mit einem Abstecher nach Mexiko aufkommen lässt. Mir dem finalen „Getting Lost Getting Found“ rücken WAXY ein Piano in den Fokus und siehe da: auch diese harten Hunde haben ein weiches Herz!

Das 2006 gegründete Powertrio WAXY ist auf „Betting On Forgetting“ immer in Bewegung und hat eine Menge fetter Riffs im Gepäck. Zwischen Garage-Rock, Ungeschliffenheit, guten alten Rock’n’Roll-Riffs und einer guten Portion Psychedelia entsteht etwas, dem man durchaus den Stempel Desert- oder Stoner-Rock aufdrücken könnte. Oder eben die Floskel „Good Old Rock’n’Roll“.

 

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