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WAY TO END - Desecrated Internal Journey

VN:F [1.9.22_1171]
Artist WAY TO END
Title Desecrated Internal Journey
Homepage WAY TO END
Label DEBEMUR MORTI
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.5/10 (2 Bewertungen)

Völlig avantgardistischen Black Metal präsentieren die Franzosen WAY TO END auf ihrem Debüt, welches mit lediglich 5 Songs (+ Ambient-Intro/ Akustik-Outro) recht sparsam ausgefallen ist. Meist langsam und nihilistisch schleppend rollen die Tracks aus den Boxen, begleitet von klagend-sickem Gekeife und Death Metal-Growls der tiefen Sorte. Die sirrenden Gitarren fußen aber ganz klar im Black Metal, wenn auch schick-schräge Melodien nicht außen vor gelassen werden.

„At the Threshold“ gibt den Sound der Band wohl am Besten wieder, mal zähflüssig, dann kurzzeitig rasend schnell, mit Wechselvocals und abgefahrenen Gitarren garniert. Das erinnert mit den wirren Songstrukturen bisweilen eher an moderne Avantgarde-Mathcoreler, denn an Black Metal. Dürfte aber eher letzterem Lager zusagen. Insgesamt ein gelungenes Debut, wenn man auf abgefahrenere Sounds kann (man höre nur das vollkommen dissonante „The Sore of Creation“!).
MOSES

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Prog-Einflüsse sind auch im Black Metal-Genre schon lange nichts Neues mehr. Von VEGA bis hin zu SHINING beweisen mittlerweile viele Bands, dass Black Metal auch mit technisch anspruchsvoller Musik und komplexen Arrangements in Einklang gebracht werden kann.

Diese Ambitionen haben WAY TO END auch für „Desecrated Internal Journey“ an den Tag gelegt, können ihre Ziele mit diesem Album aber nicht angemessen verwirklichen. Zwar bieten die Franzosen sehr interessante Ansätze, bei denen sie kantige Riff-Wände, vertrackte Drummings und vielseitige Vocal-Screams mit atmosphärisch-eingängigen Passagen, akustischen Klängen und hypnotischen Melodien verbinden und kombinieren, wirklich zünden wollen diese Kreationen dann allerdings nicht. Zu sperrig knallen die Songs aus den Boxen, zu unausgereift präsentieren sich die Frickel-Orgien der Axt-Fraktion, zu unharmonisch die Übergänge zwischen den Auf und Abs der musikalischen Spannweite.

Zwar ist es nur zu befürworten und als mutig zu bewerten, wenn sich eine Band wirklich aufmacht, ihre hochgesteckten Ziele zu erreichen und die eigenen Visionen umzusetzen. Das eine oder andere Mal kann dieser Weg allerdings auch lang und steinig sein…
Fafnir

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