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WE ARE SCIENTISTS - Brain Thrust Mastery

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Artist WE ARE SCIENTISTS
Title Brain Thrust Mastery
Homepage WE ARE SCIENTISTS
Label VIRGIN
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (5 Bewertungen)

Ihren Bandnamen verdanken WE ARE SCIENTISTS dem Mann, der 2001 ihren Umzugswagen von Berkely nach New York kutschierte, wo Keith Murray, Chris Cain und Michael Tapper in das Haus von Keith Großeltern ziehen wollten. Als nämlich seine erste Frage, ob sie Brüder seien, verneint wurde, schloss der Trucker, dass sie dann wahrscheinlich Wissenschaftler seien müssten. Und damit hatte die Kapelle, die ihre Fans als „schlaue, kritische Geister mit exzellentem Geschmack und geilen Körpern“ bezeichnet, endlich einen Namen. Aufgrund des unglaublichen Blödsinns, den das Trio auch über die eigene Biografie verzapft (u.a. will man die Schweiz ausstanzen und in die Bahamas verlegen – der entstehende Hohlraum soll mit flüssiger Schokolade aufgefüllt werden, auf der man mit Jetskis fahren kann), ist es schwer zu sagen, was bei WE ARE SCIENTISTS den Tatsachen entspricht und was nicht. Definitiv ist Drummer Michael inzwischen ausgestiegen und übergangsweise durch einen „angestellten“ Livedrummer ersetzt worden. Derweil haben Keith (Gitarre & Gesang) und Chris (Bass) das vierte Album „Brain Thrust Mastery“ unters Volk gebracht, das wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Die Indie-Rocker legen mit „Ghouls“ detailverliebte Schrammelgitarren vor, die sich langsam in Fahrt spielen, um mit „Let’s See It“ zum Sixties-Sound zu wechseln. Hier klingt eindeutig die kalifornische Vergangenheit der SCIENTISTS durch, während „After Hours“ verstärkt Druck macht. Lässt sich prima mitsingen und geht wunderbar in Bein und Ohr. Spätestens mit „Lethal Enforcer“, das Achtziger-Synthie Pop mit ins Geschehen bringt, dürften die Tanzflächen voll sein, dann dreht „Impatience“ auch schon wieder am Gitarrenverstärker und der Schrammelrhythmus kehrt zurück. Derweil versucht sich „Tonight“ an schrägen Melodien, denen die lieblichen Töne von „Spoken For“ folgen. „Altered Beast“ kombiniert lieber ausgeprägte Schlagzeugarbeit mit coolen Bassläufen und gibt weiter an „Chick Lit“, um erneut mit schiefen Harmonien und Tempiwechseln zu punkten. Auch „Dinosaurs“ setzt auf ausgeprägtes Indie-Gitarrengefrickel, während beim abschließenden „That’s What Counts“ gar ein Saxofon zu Gast ist.

Bei „Brain Thrust Mastery“ treffen Indie-Sounds derart auf New Wave-Elemente, dass sich der Gedanke aufdrängt, ob die Herren Murray und Cain womöglich große Fans von DURAN DURAN und OMD sind. Was sie in den Eighties klauen, paaren sie jedoch höchst einfallsreich mit energiegeladenen Indie-Langäxten, so dass eine abwechslungsreiche, absolut hörenswerte Scheibe entstanden ist.

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