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WE INVENTED PARIS - Rocket Spaceship Thing

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Artist WE INVENTED PARIS
Title Rocket Spaceship Thing
Homepage WE INVENTED PARIS
Label SPECTACULAR SPECTACULAR
Veröffentlichung ..
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WE INVENTED PARIS wurde 2010 von Flavian Graber, einem Schweizer Sänger und Songwriter aus Liestal, ins Leben gerufen. Bis dahin war der Mann unter dem Künstlernamen FLAVIAN im Alleingang unterwegs, nahm im März 2010 in Mannheim mit Produzent Alex Sprave eine Platte auf und entschied anschließend, sein Solo-Dasein zu beenden und mit dem gleichnamigen Album im Sommer 2011 das Künstlerkollektiv WE INVENTED PARIS ins Leben zu rufen.. Graber trommelte Freunde für eine CouchSurfing-Tour im Herbst 2010 durch fünf Länder zusammen; mit dabei waren Stefan Schneider (Schlagzeug), Michael Rückert (Keyboard, Bass), Bruce Klöti (E-Gitarre, Bass) und Timm Markgraf (Filmemacher). Inzwischen gehört zum Musiker-Kollektiv noch der Bassist Fabian Langer und auch eine zweite Langrille gibt es mittlerweile. Sie heißt „Rocket Shacechip Thing“ und überzeugt auf ganzer Linie.

Auf die Fahnen hat sich das Schweizer Mucker-Konglomerat einen Mix aus Pop, Folk und Elektronik geschrieben und gleich am Anfang wird der „Mont Blanc“ bestiegen. Der Aufstieg auf den Alpen-Riesen gestaltet sich unkompliziert und mit eingängigen Melodien, um im Anschluss rhythmusverliebt an den verstorbenen Landsmann und Wissenschafter Auguste Piccards zu gedenken. Derweil bittet „Everyone Knows“ auf den Indie-Dancefloor, während „Dance On Water“ zunächst einmal ruhige Akustiktöne anschlägt und ganz langsam seine ganze Schönheit entfaltet. „Zeppelins“ ist ähnlich aufgebaut, beginnt jedoch bereits mit etwas mehr Druck, der „Farmer“ ebenfalls gut zu Gesicht steht. Die „Polar Bears“ scheinen bei den Paris-Erfindern auf flotte Handclap-Sounds aus dem Synthesizer zu stehen – durchaus nachzuvollziehen, denn die Nummer geht blitzschnell ins Bein. Ähnlich präsentiert sich „Philospher“ – müssen also nicht immer völlig verkopfte Menschen sein, diese Philosophen. Ein wenig belanglos kommt allerdings „Treeless“ daher, bevor mit „Requiem“ die Zeit für die ganz großen Gefühle gekommen ist. Mit dem dezent melancholischen „Sleeptalker“ verabschieden sich die Baseler Eidgenossen schließlich nach abwechslungsreichen 40 Minuten.

Natürlich wurde „Rocket Spaceship Thing“ wieder im DIY-Verfahren beim eigenen Label Spectacular Spectacular veröffentlicht. Die Finanzierung lief im Crowdfunding-Verfahren und es steht außer Zweifel, dass die eingesetzten Finanzmittel hier gut aufgehoben sind. Ganz so abenteuerlich wie der Albumtitel und das Cover vermuten lassen, geht es auch dem Longplayer zwar nicht zu, aber dafür gibt es wunderbare Musik mit Tiefgang und Ohrwurm-Garantie. Und selbstgemachte Weihnachtskekse sollen WE INVENTED PARIS auch noch verschickt haben…

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