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WITHIN TEMPTATION - The Silent Force

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Artist WITHIN TEMPTATION
Title The Silent Force
Homepage WITHIN TEMPTATION
Label G.U.N. RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Da will man in Ruhe ins neue Album reinhören und was passiert? Bandsalat! Ja, richtig gelesen, denn manche Labels verschicken im Moment doch tatsächlich wieder Tapes. Glücklicherweise verfügt meine Anlage über ein solches Deck und nach einiger Aufroll-Arbeit konnte es dann endlich los gehen.

Nach dem Spätzünder-Erfolg von „Mother Earth“ und dessen Überhit „Ice Queen“ lastete natürlich ein großer Druck auf den Holländern. Doch allen Unken-Rufen zum trotz schaffen es WITHIN TEMPTATION scheinbar mühelos diesen abzuschütteln und können mit „The Silent Force“ ein mehr als gutes Nachfolge-Werk vorlegen. Und dies, ohne ein „Mother Earth 2“ aufzunehmen, was sicherlich der einfachste Weg gewesen wäre.

Vielleicht liegt es an der großen Zahl von Konzerten, welche die Band in den letzten zwei Jahren gespielt hat, dass die neuen Songs so geschlossen und in sich rund klingen. Die Band scheint viel besser zu harmonieren und wirkt viel mehr auf einander eingespielt. Als einen Nachweis dafür möchte ich hier „Jillian (I’d give you my Heart)“ anführen. Dieser Song ist für mich auch gleich der beste der Scheibe. Denn hier ist alles vereint, was WT ausmacht. Es geht pompös los mit Chören und fetten Riffs. Während der Strophen wird’s etwas ruhiger, um dann beim Refrain noch mal richtig loszulegen. Dieser Song groovt ohne Ende und sollte wohl DER Live- und Clubhit des Albums werden. Große Klasse! Die gesamten Chöre und klassischen Instrumente auf dem Album wurden übrigens von einem russischen Orchester in Moskau aufgenommen. Als Gegenstück zu den härteren Stücken sind aber auch wunderschöne Balladen vorhanden. Als Musterbeispiel dafür sei mal „Pale“ erwähnt. Hier geht es mit einer gefühlvollen Panflöten-Melodie los, bevor dann eine beschwörende Key-Melodie einsetzt. Doch eigentlich lebt bei dieser Song alleine von Sharons unverkennbarefr Stimme, die einen wie in Trance durch den Song führt. Beeindruckend!

Da wären wir auch gleich beim wohl wichtigsten Instrument der Band: Die Stimme von Frontfrau Sharon den Adel. Wurde diese von einigen Kritikern schon fast als nervig, weil zu hoch, bezeichnet, so wird sich diese Meinung beim neuen Album nicht halten können. Denn hier zeigt Sharon, dass sie, im Gegensatz zu vielen anderen Bands dieses Genres, wirklich gut singen kann. Sicherlich geht die Sängerin vor allem in den Refrains des öfteren wieder in die höchsten Lagen (schließlich ist das auch eine Art Markenzeichen der Band), aber auf „The Silent Force“ nutzt die hübsche Niederländerin auch verstärkt eine tiefere und kräftigere Stimmlage. Und das auch in sehr beeindruckender Weise, was den neuen Songs wunderbar steht. Als gute Beispiele dafür möchte ich die aktuelle Single „Stand my Ground“ und auch den Opener „See who I am“ anführen. Man kann sich nur wirklich wünschen, dass Sharon diese Leistung auch live wird abrufen können. Das war ja zuletzt eine Schwäche der Band (Die kommt übrigens im Februar 2005 auf Tour).

Ich muss zugeben, dass auch ich relativ skeptisch war, was das neue Album betrifft. Aber mit „The Silent Force“ konnten WITHIN TEMPTATION selbst mich überzeugen!

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