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WOLF - The Black Flame

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Artist WOLF
Title The Black Flame
Homepage WOLF
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung
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In schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen die schwedischen Wölfe alle 2 Jahre ein neues Album. Seit 2000 geht das so, folglich haben wir jetzt den vierten Streich vorliegen. Und „The Black Flame“ hält wieder das, was die 3 Vorgänger schon versprachen: Fetten Power Metal mit zum Teil ordentlich Schmackes. Dabei sind die glockenhellen Vocals von Fronter Niklas Stalvind natürlich Geschmackssache, ähnlich Joacim und HAMMERFALL. Mit denen kann man die Jungs auch musikalisch ein wenig vergleichen, vielleicht ein bisschen unfröhlicher von der Grundstimmung her.

Weshalb der Mitgröhler „At the Graveyard“ nicht der Opener ist statt des etwas gebremsten „I will Kill Again“, weis ich ja nu nich. Zumal Ersterer eher im Ohr hängen bleibt auf Grund des catchy Refrains. Noch größer wird’s allerdings mit „Black Magic“, welcher schön pumpt mit fettem Riff und in einem feinen Chorus mündet. Auch die folgenden Tracks bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau, nur richtig schnell wird’s irgendwie nicht, womit das ganze etwas gleichförmig klingt. Ändert sich mit dem düsteren „The Dead“, wo dann mal etwas mehr Gas gegeben wird, was der Band gleich noch besser zu Gesicht steht. Schön straight, bis auf den erneut geilen Refrain, und mit sägenden Gitarren versehen. Jetzt wollen sie es wohl wissen, denn gleich der nächste Track „Seize the Night“ powert auch rasant daher. Und mit dem kürzesten Track „Steelwinged Savage Reeper“ wird glatt die Speedkeule ausgepackt! Wieso steht das denn alles hintereinander auf dem Album? Etwas gemischter wäre geschickter gewesen, um etwas mehr Spannung zu erzeugen. Ist ja vielleicht nur auf der Promo so. Hoffentlich. Mit dem Schlußtrack „Children of the Black Flame“ hauen WOLF noch mal richtig einen raus, irgendwie verschießen die ihr bestes Pulver erst ab der Mitte der Scheibe! Obwohl der Beginn auch wahrlich nicht schwach ist!

Das ist amtlicher düsterer Power Metal der geilen Art. Fett produziert, fitte Musiker und Ohrwurmrefrains. So muss dat!

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