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WOMAN’S HOUR - Conversations

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Artist WOMAN’S HOUR
Title Conversations
Homepage WOMAN’S HOUR
Label SECRETLY CANADIAN
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Bei der BBC gibt es eine Sendung, die „Woman’s Hour” heißt und bei der die weibliche Sicht der Dinge im Mittelpunkt steht; damit hat die gleichnamige Kapelle aus London allerdings nichts zu tun. Auch wenn die chillige Musik klar auf die Stimme von Frontfrau Fiona Burgess fokussiert ist. Ihr Bruder William spielt Gitarre, außerdem ist da noch Nick am Bass und Josh an den Tasten. 2011 gegründet, bringt der Vierer jetzt sein Debüt „Conversations“ raus.

Vorab gab es im vergangenen Jahr bereits die Single „Our Love Has No Rhythm“ online zu hören und in diesem reduzierten Sinne kommen sämtliche elf Songs daher. Etwa die aktuelle Auskopplung „Her Ghost“, die mit zurückhaltenden Rhythmen unaufdringlich ins Ohr kriecht. Ähnlich verhält es sich mit dem leicht unterkühlten „Darkest Place“, während das finale „The Day That Needs Defending“ mit wabernden Synthies spielt. Derweil eröffnet „Unbroken Sequence“ mit sachter Elektronik und elfengleichem Gesang, wohingegen der Titeltrack „Conversation“ mit perlenden Melodien gefällt. „To The End“ transportiert cooles Bar-Feeling, das sich auch in „Devotion“ und „Reflections“ wiederfindet, bevor „The Stillness We Remain“ als luftig-leichtes Sommerliedchen rüberkommt und „Two Sides of You” die etwas dunklere Seite von WOMAN’S HOUR zum Vorschein bringt.

Es geht schon sehr getragen zu auf „Conversations“ – es sind schon eher sehr dezent gewisperte Tuscheleien als lautstarke Unterhaltungen, die WOMAN’S HOUR hier zum Besten geben. Entschleunigt und auf das Wesentliche reduziert.

 

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