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WUMPSCUT - Schrekk & Grauss

VN:F [1.9.22_1171]
Artist WUMPSCUT
Title Schrekk & Grauss
Homepage WUMPSCUT
Label BETONKOPF MEDIA
Leserbewertung
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3.1/10 (7 Bewertungen)

:WUMPSCUT: die 3.400.000te oder auch “Play it again, Rudy“. Neues Jahr, neues Album also, bei dem als erstes die beiden amüsanten „Titelhelden“ ins Auge fallen. Die äußere Gestaltung verspricht demnach schon mal Ratzinger-typischen Humor, ebenso steht der musikalische Inhalt von „Schrekk & Grauss“ zumindest in kreativer Hinsicht dahinter nicht wirklich zurück.

Zwar ist qualitativ nicht alles Gold was glänzt, insgesamt hält das Material aber ein recht ordentliches Niveau. Zu den Highlights gehören insbesondere die eher :WUMPSCUT: untypischeren Momente, allen voran das schräge und abgedrehte „Jiddisch Is A Zwillink“, eine Kollaboration mit GAË BOLG, die unter anderem die prägnanten Hauptvocals, Trompeten und choralartige Gesänge beigesteuert haben. Auch „Muselmann“ vermag mit sehr ruhiger Ausrichtung, synthetischen Glockenspielklängen sowie teils Vocoder-artig digital verfremdeten Vocals den Hörer einzunehmen. Dynamischer bzw. kraftvoller, wenngleich nicht übermäßig hart, geht es hingegen bei Stücken wie dem eingängigen Titeltrack oder „Zombibikini“ zu, die solide Dark Electro Kost bieten.

Andere Elaborate können dafür leider weniger überzeugen. So ist etwa das nur mit Samples gespickte Semi-Instrumental „Patient A.“ mir persönlich auf Dauer zu unspektakulär und „Kikeriki“ bewegt sich mit entsprechenden Lauten sogar dicht an der Nervgrenze. Zum Ende hin rückt „Alles Aus“ atmosphärisch dicht und dennoch schwungvoll den überwiegend positiven Eindruck aber wieder zurecht, so dass einer Ergänzung der jeweiligen :W: -Sammlung anno 2011 allzu viel nicht im Wege stehen dürfte.

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